Phil Schiller spricht über iPhone-Kapazität, -Batterielaufzeit und das neue MacBook

Florian Matthey 17

Einen Tag nach der WWDC-Eröffnungskeynote hat sich Apples Marketing-Chef in einem Interview zu iPhones mit wenig Speicherplatz, die Entscheidung zwischen dünnem Design und Batterielaufzeit und den einen USB-Anschluss im MacBook geäußert.

Phil Schiller spricht über iPhone-Kapazität, -Batterielaufzeit und das neue MacBook

Drei Kritikpunkte an Apples aktuellen Produkten nannte der Daring-Fireball-Blogger John Gruber für seinen Podcast, als er Phil Schiller interviewte. Erstens: Die 16 Gigabyte Speicherplatz, die das Einstiegsmodell des iPhone 6 bietet, seien angesichts immer größer werdender Apps im Alltag sehr störend. Zweitens: Apple entscheide sich beim Design des iPhones für ein dünnes Gehäuse, damit aber doch auch gegen längere Batterielaufzeit. Drittens: Dass das neue MacBook nur einen USB-C-Anschluss habe, sei für einige Benutzer sicher störend.

Schiller glaubt, dass sich mit 16-Gigabyte-iPhones sehr wohl leben lasse - dank iCloud. In der Cloud könnten Benutzer ihre Dokumente, Fotos, Videos und Musik speichern. Den Kunden, denen der Preis wichtig sei, bliebe also die Möglichkeit, ihre Daten auszulagern, ohne sie physisch auf ihrem Gerät speichern zu müssen. Hinzu komme, dass der geringe Speicherplatz im günstigsten Modell Freiräume für Apple schaffe, um mehr Geld für andere Komponenten wie die Kamera auszugeben.

Was die Batterielaufzeit und die dünne Bauweise betrifft glaubt Schiller, dass Apple hier die richtige Balance gefunden habe. Geräte mit größeren Batterien seien nicht nur dicker, sie seien auch schwerer und es dauere länger, sie aufzuladen. Bei jedem neuen Gerät stelle sich Apple erneut die Frage nach den Vor- und Nachteilen - und Schiller meint, dass man in der Vergangenheit die richtigen Lösungen gefunden habe.

Der eine Anschluss im MacBook sei sicherlich nicht die Ideallösung für alle Kunden, so Schiller. Allerdings sei Apple nunmal ein Unternehmen, das mit seinen Produkten in die Zukunft weise, und ein eben solches sei das neue MacBook: Eines Tages werden Benutzer andere Geräte nicht mehr mit Kabeln mit ihrem Laptop verbinden. Apple müsse mutig sein und auch aggressiv Risiken eingehen.

Die Episode des Daring-Fireball-Podcasts ist aktuell noch nicht online, allerdings hat The Verge bei dem Interview mitgeschrieben.

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