„Wasserdichtes“ iPhone 6s: Wie Wasser doch noch ins Gerät kommen kann

Florian Matthey 3

Ist das iPhone 6s wirklich wasserdicht? Ein Test zeigt, über welche Wege Wasser weiterhin ins Gerät gelangen kann und wie viel Wasser nach einem „Tauchgang“ im Inneren zu finden ist.

„Wasserdichtes“ iPhone 6s: Wie Wasser doch noch ins Gerät kommen kann

Die Reparatur-Website iFixyouri ist Berichten nachgegangen, denen zufolge das neue iPhone wasserdicht ist. Tatsächlich lassen sich das iPhone 6s und das iPhone 6s Plus für ziemlich lange Zeit ins Wasser legen, ohne dass die Geräten einen sichtbaren Schaden nehmen.

iFixyouri hat ein iPhone 6s für rund zwei Minuten auf Tauchgang geschickt und es dann auseinander genommen. Dabei entdeckten sie auch die schon bekannten Dichtungen um das Gehäuse herum, die dafür sorgen, dass an den meisten Stellen kein Wasser eintreten kann.

Allerdings eben „nur“ an „den meisten Stellen“: Es bleiben nämlich doch noch Wege, über die Wasser in das Gerät eindringen kann: Neben den Anschlüssen – Lightning und Kopfhörer – sind das auch der Hörer-Lautsprecher, der Freisprech-Lautsprecher und die Kamera. Nach dem Test waren daher auch in der Nähe des Hörer-Lautsprechers, des Lightning-Anschlusses und der Kamera Feuchtigkeit zu finden.

Inwiefern dadurch langfristig Schäden entstehen würden, ist unklar. Benutzer eines iPhone 6s sollten aber in jedem Fall davon absehen, mit dem Gerät in die Dusche oder gar schwimmen zu gehen. Gleichzeitig müssen sie sich aber weniger Sorgen machen, wenn es versehentlich kurz ins Wasser fallen sollte oder ein Getränk über das iPhone ausläuft. Apple selbst bewirbt das iPhone 6s noch nicht einmal als wirklich wasser-geschützt, so dass das Gerät ohnehin schon mehr hält, als es verspricht.

Wer unbedingt ein wasserdichtes iPhone haben möchte, kann Schutzhüllen wie Lifeproof frè verwenden - mit diesen muss man sich dann gar keine Sorgen mehr um Wasserschäden machen.

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