5 Features, die das iPhone 6s haben sollte

Ben Miller 21

Wasserfestigkeit

Schon jetzt übersteht ein iPhone 6 bzw. iPhone 6 Plus einen sehr kurzen Tauchgang im Waschbecken. Grund hierfür sind Apples sehr exakte Bauweise und neue Gummidichtungen bei den Lautstärkereglern und dem Powerbutton. Offiziell wasserfest oder gar -dicht sind iPhone 6 und iPhone 6 Plus aber leider nicht, wohl wegen des Lightning-Anschlusses. Hier müsste Apple einen Deckel oder eine Klappe einbauen, um diesen abzudichten. Das wäre jedoch ein zusätzliches mechanisches Bauteil und mechanische Bauteile, besonders an so einer Stelle, sind sehr fehleranfällig. Nichtsdestotrotz wäre es sehr beruhigend, wenn das iPhone 6s zumindest bis zu einem gewissen Maße offiziell spritzwassergeschützt wäre.

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32 GB Mindestspeicher

Die 16-GB-Modelle von iPhone und iPad sind Köder-Angebote zu Marketing-Zwecken. Mit ihnen kann Apple den Preis seiner iOS-Geräte zumindest augenscheinlich niedrig halten. Es hindert Apple aber nichts daran 32 GB als Mindestspeicher einzuführen – auch nicht der Preis. Es geht Apple hier einfach darum Interessenten mit dem vergleichsweise günstigen Preis eines 16-GB-Modells zu ködern und sie dann zu überzeugen, doch 100 Euro mehr für 64 GB auszugeben, weil 16GB den Käufer nicht wirklich weit tragen. „Nur 100 Euro mehr für das vierfache an Speicher! Das ist Deal!“ So eine Verkaufsstrategie braucht Apple nicht.

Gewünscht aber unwahrscheinlich:

Wireless Charging – Aufladen per Induktion

Die Apple Watch wird per Induktion aufgeladen. Im Lieferumg enthalten ist bekanntlich ein kleines magnetisches Lade-Dock, auf das die Apple Watch gelegt und dann aufgeladen wird. Leider verträgt sich Wireless Charging nicht mit dem Metallgehäuse des iPhone 6 und iPhone 6 Plus. Um die kommende 9. iPhone-Generation mit Induktionsladung auszustatten, müsste Apple die Grundstruktur des iPhone 6s und iPhone 6s Plus komplett verändern und das wird wohl nicht passieren. Deshalb dürfte Apple – wenn überhaupt – dieses Feature erst der nächstjährigen iPhone-Generation spendieren.

Apple ist mit seinen iPhones auch so erfolgreich, weil Apple – im Gegensatz zu vielen einer Konkurrenten (HTC versucht Apples Strategie jetzt nachzuahmen, bislang ohne Erfolg) – nicht jedes Jahr ein komplett neues Smartphone entwickelt, sondern im Grunde nur alle zwei Jahre. Dafür wird jedes zweite Jahr etwas mehr Geld und Zeit für die Entwicklung der Grundstruktur des Gerätes und der Fertigungsprozesse aufgewendet.

Diese Mehrinvestition rechnet sich dann für zwei iPhone-Generationen. Die sogenannten S-Klasse-iPhones bauen auf die Grundstruktur der Vorgänger-Generation auf, bringen aber Verbesserungen mit, die sich meist unter der Haube finden. Bessere Kamera, schnellerer Prozessor etc. Für Induktion müsste Apple die Grundstruktur fundamental verändern. Sofern Apple nicht einen Technologie-Joker im Ärmel hat, wird es Wireless Charging wenn überhaupt erst beim iPhone 7 geben.

USB-C

Als langjähriger Apple-Nutzer ist man den Kabelsalat und Adapter-Wahnsinn leider gewohnt. Ich habe notgedrungen schon fast jeden Stecker und Adapter mitgemacht, den Apple in den vergangenen Jahren für sinnvoll erachtet hat. Aber jetzt reicht es mir auch langsam. Ich will, dass USB-C so schnell wie möglich in so viele Geräte wie möglich integriert wird. Hoffentlich hat der Kabalsalat dann endlich mal ein Ende. Das bedeutet dann natürlich auch, dass Early Adopter in den sauren Apfel beißen müssen. Ich würde das ein letztes Mal in Kauf nehmen, denn USB-C ist wirklich vielversprechend, kompakt und multifunktional. Ich mag Lightning und habe eigentlich keine Probleme damit. Aber Lightning ist proprietär und zumindest in der aktuellen Form nicht so leistungsstark wie USB-C.

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