Wie sollte man den iPhone-Akku behandeln? Was sollte man beim Aufladen beachten? Was sollte man nicht tun, um die Lebensdauer nicht unnötig zu verkürzen? Die wichtigsten Punkte sind schnell gesagt:

iOS 13: Optimiertes Laden der Batterie

Mit iOS 13 hat Apple die Funktion Optimiertes Laden der Batterie eingeführt. Man findet sie in den Systemeinstellungen unter Batterie -> Batteriezustand. Wer sein iPhone gerne über Nacht auflädt, sollte sie eingeschaltet lassen. Apple schont den Akku, indem er zunächst nur auf 80 Prozent aufgeladen wird. Für die restlichen 20 Prozent nimmt sich das System Zeit bis zur normalen Aufstehzeit – die Nutzungsweise will die Funktion automatisch und intelligent lernen.

Ein auf die Dauer maximal geladener Akku soll für die Zellen nicht gesund sein. iOS 13 will mit der Funktion die Lebenszeit verlängern.

Akkupflege: iPhone nicht in heißer/kalter Umgebung verwenden

Das iPhone hat eine Sicherheitsschaltung, die bei zu heißen oder zu kalten Temperaturen das Gerät abschaltet. Überhitzung und Spannungsabfall werden somit vermieden oder zumindest gemildert. In einem solchen Fall also nicht ärgern, sondern freuen: Yeah, mein Gerät passt auf seine Gesundheit auf. Also: Bei Kälte am besten in der Jackeninnentasche belassen. Hat es sich ausgeschaltet, hilft aufladen. Bei Hitze das iPhone in den Schatten legen, langsam wieder an eine Normaltemperatur gewöhnen, dann lässt es sich nach einigen Minuten wieder anschalten.

Übrigens: Die Vorstufe der Komplettabschaltung kann sein, dass bei der Kamera der Blitz deaktiviert ist. Keine Panik, bei den passenden Temperaturen funktioniert er wieder.

Kälte beeinträchtigt die Nutzung vorübergehend, Hitze kann dagegen die Akkuleistung dauerhaft einschränken. Apple empfiehlt in den technischen Spezifikationen:

  • iPhone, iPad, iPod und Apple Watch in einem Temperaturbereich von 0 bis 35 Grad einzusetzen.

(Natürlich kann man die Apple Watch auch im Winter tragen. Körpertemperatur und Jackenärmel schützen vor Unterkühlung.)

Nicht bei hohen Temperaturen aufladen

Die Umgebungstemperatur sollte man im Speziellen auch beim Aufladen beachten: Hitze ist schädlich. Beim Aufladen – hier erwärmt sich das Gerät zusätzlich – können Tasche oder Case die Temperatur zusätzlich stark erhöhen. Apple geht soweit, zu raten, in solchen Fällen das Gerät aus der Hülle zu nehmen. Unter dem Kopfkissen aufladen sollte man tunlichst vermeiden.

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iPhone unbenutzt? Tiefenentladung vermeiden!

Eines für den iPhone-Akku gefährlichsten Ereignisse ist eine Tiefenentladung, welche sogar zur Zerstörung der Akkuzellen führen kann. Im Normalfall kann nichts passieren, da das iPhone einen Schutzmechanismus besitzt und sich rechtzeitig abschaltet. Problematisch ist hingegen eine längere Nichtnutzung des Smartphones: Ein leerer Akku kann durch die Selbstentladung zu sehr entladen werden. Nicht verwendete Geräte (gilt auch für iPods, Kameras etc.) sollte man deshalb alle paar Monate an die Steckdose hängen.

  • Nicht verwendete iPhones mit rund 50 Prozent Akkuladung lagern und alle paar Monate etwas nachladen.

Eine volle Aufladung von nicht genutzten Geräten ist übrigens nicht zu empfehlen, da das die Batteriekapazität einschränken kann.

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Weitere Hintergründe zur Akkupflege von iPhone, iPad & Co

Das war es im Großen und Ganzen schon, was man beachten muss. Manch Tipp, den man noch von früher kennt, ist heutzutage nicht mehr relevant. Damals verwendete man Nickel-Cadmium-Akkus. Heutzutage werden (wie im iPhone) meist Lithium-Ionen-Batterien verbaut. Diese muss man nicht vollständig entladen und anschließend komplett aufladen: Wer sein iPhone zu einem Viertel auflädt, hat nur 25 Prozent eines Ladezyklus „verbraucht“. Keine Angst vor unvollständigen Ladezyklen. Hin und wieder mal ein vollständiger Ladezyklus (also von 0 bis 100) soll allerdings bei der Kalibrierung der Anzeige helfen. Mehr zum Thema:

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