Kuo: Apple plant 5,8-Zoll-iPhone mit AMOLED-Display und iPhone-4-Design für 2017

Thomas Konrad 11

KGI-Analyst Ming-Chi Kuo verspricht für das Jahr 2017 ein großes iPhone-Update: Apple arbeite an einem Modell mit gewölbtem Display und Glas-Rückseite — eine Neuauflage des iPhone 4.

Kuo: Apple plant 5,8-Zoll-iPhone mit AMOLED-Display und iPhone-4-Design für 2017
Bildquelle: GdgtCompare.

In einer Notiz an Investoren (via 9to5Mac) schreibt Kuo, Apple werde sein iPhone-Angebot 2017 komplett überarbeiten. Apple plane ein Gehäuse aus Glas mit einem Rahmen aus Metall — ähnlich wie beim iPhone 4 und 4s.

Gewölbtes Display mit neuer Technik

Ein gewölbtes Display und ein gewölbtes Gehäuse sollen die neuen Geräte haben, berichtet 9to5Mac. Es ist, so Kuo, ein „komplett neues Design“, das besser in der Hand liegen soll. Apple werde dafür den Rahmen um das Display verkleinern. Das kennt man von der Konkurrenz.

Apple werde das 5,5 Zoll große Plus-iPhone durch einen 5,8-Zöller mit AMOLED-Display ersetzen. Das Modell soll aufgrund des neuen Designs trotzdem kompakter sein als das 5,5-Zoll-iPhone. Beim kleineren iPhone werde Apple weiterhin auf 4,7 Zoll setzen.

Die neuen Telefone werde man laut Kuo kabellos aufladen können. Kuo rechnet außerdem damit, dass die neuen iPhones den Anwender über sein Gesicht oder die Augen biometrisch erfassen können.

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Tick-Tock-Prinzip war gestern

Auf Apples Produktzyklus war Verlass: Angefangen mit dem iPhone 3G brachte der Hersteller alle zwei Jahre ein neues Design auf den Markt. Jeweils im Folgejahr wurde auf das bestehende Design aufgebaut. Die „s“-Generationen brachten stark überarbeitete Kameras, schnellere Prozessoren, Siri, Touch ID und 3D Touch hervor.

Sollten Kuos Vorhersagen stimmen, würde sich Apple vom Tick-Tock-Prinzip verabschieden. Der Name geht auf Intels inzwischen überholten Fertigungsprozess für Mikrochips zurück und ist im Klang an das Hin-und-her-Ticken eines Metronoms angelehnt. Auf eine kleinere Strukturbreite — tick — folgte eine neue Mikroarchitektur — tock — und dann wieder kleinere Strukturbreite und so weiter.

2016 stünde mit dem iPhone 7 eigentlich ein Design-Update bevor — für die nächsten zwei Jahre. Beobachter rechnen derzeit mit einem dünneren Gerät ohne Kopfhöreranschluss. Apple würde, glaubt man Kuo, eine „s“-Generation überspringen. 2017 bekommen wir so — nach dem iPhone 7 —  vielleicht direkt ein iPhone 8. Vielleicht aber handelt es sich beim iPhone für 2016 tatsächlich mehr um ein „iPhone 6s 2“ als um ein „iPhone 7“.

 

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