In einem neuen Werbespot hebt Apple den Portrait-Modus der Kamera im iPhone 7 Plus hervor. Der erzeugt offenbar so gute Bilder, dass sich direkt ein ganzes Dorf für die Aufnahmen anstellt.

 

iPhone 7 Plus

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„Take Mine“, also „Nimm meins“, heißt der Spot, der in einem malerischen Dorf spielt. Ihren Heimatbesuch hat sich die darin gezeigte junge Dame wohl anders vorgestellt: Anstatt sich zu erholen, schießt sie ein Foto nach dem anderen. Natürlich stets im Portrait-Modus.

Lange muss sie nicht nach Motiven suchen. Apple zeigt die fertigen Portraits im Spot:

Der am Samstag veröffentlichte Spot sammelte innerhalb eines Tages bereits knapp eine halbe Million Klicks.

Zuvor hatte Apple unter anderem die Stereolautsprecher und den Wasserschutz im iPhone 7 beworben.

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Der Portraitmodus im iPhone 7 Plus ist, das sollte man bei der Kaufentscheidung bedenken, noch immer im Beta-Modus. Als komplett ausgereiftes Feature will der Hersteller die Gesichtserkennung also noch noch nicht beschreiben. Dafür macht die Software schlicht zu viele Fehler.

Gerade beim Fotografieren von Haaren ist die Erkennung von Vorder- und Hintergrund häufig ein Problem. Die Ergebnisse sehen dann alles andere als professionell aus. Gelegentlich könnte man sogar meinen, es sei ein Photoshop-Amateur zu Werke gegangen.

Ähnlich ging Apple 2011 mit Sir vor: Der Sprachassistent wurde Ende 2011 als exklusives Feature des iPhone 4s vorgestellt. Jedoch betonte Apple auch hier, dass es sich beim Sprachassistenten um Beta-Software handelt.

Das Portrait-Feature ist und bleibt ein Exklusiv-Feature des iPhone 7 Plus. Auf dem kleineren iPhone 7 wird Apple die Software vermutlich nicht nachreichen – aus einem simplen Grund. Der Portrait-Modus macht sich die Dual-Kamera des Plus-Modells zunutze. Durch die beiden Kameras wird dabei die Illusion von Tiefe erzeugt, die in ähnlichem Maße sonst nur mit deutlich größeren Objektiven möglich wäre.