1.000 Intel-Angestellte arbeiten angeblich an LTE-Chip für das nächste iPhone

Thomas Konrad

1.000 oder mehr Intel-Angestellte arbeiten an einem Chip für die nächste iPhone-Generation. Das berichtet das Online-Portal „VentureBeat“.

1.000 Intel-Angestellte arbeiten angeblich an LTE-Chip für das nächste iPhone

Die nächste iPhone-Generation will Intel angeblich mit dem 7360-LTE-Modem-Chip ausstatten, heißt es in dem Bericht. Auch die Fertigung des Modem-Chips soll der Chip-Riese übernehmen.

Apple werde womöglich zwei Hersteller beauftragen: Auch Qualcomm könnte so LTE-Modem-Chips für das iPhone 7 liefern. Aktuell ist der Qualcomm 9X45-LTE-Chip in allen Apple-Smartphones verbaut.

Ob Intels LTE-Chip tatsächlich in das nächste iPhone kommt, hängt vom weiteren Verlauf des Projekts ab. Wenn Intel weiterhin die internen Zielsetzungen erfüllen kann, sei Apple zu einem Deal bereit.

Apples Pläne für das Ein-Chip-System der Zukunft

Apple will die Anzahl der Komponenten im iPhone weiter reduzieren. Angeblich wünscht sich der Hersteller ein Ein-Chip-System, englisch System-on-a-Chip oder SoC, in dem das LTE-Modem direkt integriert ist. Das spart Energie und lässt im Gehäuse etwas mehr Platz für andere Bauteile. John Gruber denkt hier noch einen Schritt weiter: Ein kleineres LTE-Modem auf dem Hauptprozessor könnte sich vielleicht für die Apple Watch eignen.

Apple werde den SoC weiterhin selbst entwerfen und sich die Rechte für die Architektur des LTE-Modems von Intel sichern, verrät eine Quelle von „VentureBeat“. Intel würde das Ein-Chip-System dann im 14-Nanometer-Prozess fertigen.

Apples Hang zur Miniaturisierung ist weithin bekannt; auch den M9-Koprozessor hat der Hersteller beim iPhone 6s in den Hauptprozessor integriert.

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