2017er-iPhone soll randloses Display bekommen

Florian Matthey 11

Während das iPhone 7 offenbar noch stark seinem Vorgänger ähneln wird, soll es im Jahr 2017 ein deutlich verändertes Gerät geben: Jüngsten Gerüchten zufolge wird das Gerät erstmals ein randloses Display haben.

Der Blogger und Podcaster John Gruber, der gute Kontakte zu Apples Umfeld pflegt, hat in seiner jüngsten Podcast-Ausgabe über das iPhone des nächsten Jahres gesprochen. Nach seinen Informationen – die er noch nicht als verhärtete „Gerüchte“, sondern eher „Gespräche“ einordnet, die aber aus mehreren Quellen stammen – wird Apple nächstes Jahr ein iPhone veröffentlichen, das ohne eine Umrandung des Displays auskommen wird.

Insbesondere der obere und untere Rand der Vorderseite sollen verschwinden. Apple werde hierfür den Touch-ID-Fingerabdrucksensor und somit „Home Button“ ins Display selbst integrieren. Selbst die FaceTime-Kamera werde sich unter dem Display verstecken. Hierfür wird Apple wohl eine neue Display-Technologie verwenden – die Gerüchteküche lässt schon länger verlautbaren, dass es im Jahr 2017 ein iPhone mit AMOLED-Display geben wird, wobei die genannten Neuerungen natürlich noch weitere Maßnahmen voraussetzen.

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Gruber ist sich noch unsicher, ob Apple die Displays der iPhones auf diesem Wege erneut vergrößern wird – oder ob die iPhones kleiner werden können, um die aktuelle Display-Größe beizubehalten. Auf jeden Fall ist der auch im Vergleich zur Konkurrenz relativ großzügige Platz über- und unterhalb des Displays schon seit einiger Zeit ein Kritikpunkt am Design des iPhone.

Interessant ist, dass sich Apple allem Anschein nach vom bisherigen iPhone-Rhythmus verabschieden wird: Auf das iPhone 6 und iPhone 6s, die sich äußerlich kaum unterscheiden, folgt offenbar nicht direkt ein Gerät mit einem ganz neuen Design, sondern erneut eines, das seinen Vorgängern ähnelt. Denkbar ist daher auch, dass sich Apple von der bisherigen Namensgebung verabschieden wird.

Denn: Wenn das Gerät im nächsten Jahr ein komplett neues Design mit sich bringt und das diesjährige iPhone den Namen „iPhone 7“ tragen sollte, ergäbe es wenig Sinn, das 2017er-Modell „iPhone 7s“ zu nennen. Sinnvoller wäre der Name „iPhone 8“ oder etwas ganz anderes. Wirklich vorhersehbar ist Apple in Sachen Namensgebung ohnehin nicht, wie vor allem die zahlreichen iPad-Namen der letzten Jahre zeigen.

Neben Gruber hatte auch der Analyst Ming-Chi Kuo kürzlich ein umfassend neues Design fürs Jahr 2017 vorhergesagt: Apple werde statt auf Aluminium wieder stärker auf Glas setzen. Die Rückseite des neuen iPhone würde also stärker der des iPhone 4 und iPhone 4s ähneln.

iPhone 7: Zusammenfassung der Gerüchte im Video.

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