Apple-Patentantrag beschreibt erneut Idee für wasserdichtes iPhone

Florian Matthey 2

Apple arbeitet weiter daran, das iPhone wasserdichter zu machen. Ein neuer Patentantrag beschreibt, wie ein elastisches Material die Anschlüsse vor eindringendem Wasser schützen könnte.

Apple-Patentantrag beschreibt erneut Idee für wasserdichtes iPhone

Das iPhone 6s ist bereits deutlich „wasserdichter“ als seine Vorgänger: Gummi-Dichtungen sorgen dafür, dass das Gerät auch dann noch funktioniert, wenn es sich eine gewisse Zeit komplett unter Wasser befunden hat. Wirklich wasserdicht ist es aber nicht; durch Öffnungen wie die Lightning- und Kopfhörer-Anschlüsse kann weiterhin Wasser eindringen, das zu Störungen führen kann.

Apple scheint daran zu arbeiten, diese Schwachstellen ebenfalls zu stärken. Kürzlich erschien ein Patentantrag, in dem Apple beschreibt, wie kleine mechanische Klappen die Öffnungen schützen können: Entweder sind diese im Regelfall geschlossen und öffnen sich nur, wenn der Benutzer sie benötigt. Oder sie schließen sich dann, wenn das iPhone eine „Gefahr“ erkennt; also beispielsweise eine plötzliche Bewegung, die erwarten lässt, dass das Gerät in Wasser oder auch in Staub fallen könnte.

Da Apple aber sicherlich ungerne weitere mechanische Teile ins iPhone integrieren möchte, dürfte dieser Erfindung ein ähnliches Schicksal blühen wie bei den meisten Apple-Patenten: Das Licht der Welt wird sie wohl nie erblicken. Anders könnte dies bei einer weiteren, ähnlichen Idee sein, für die Apple ebenfalls ein Patent beim US-Patent- und -Markenamt beantragt hat.

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Business Insider berichtet über den Patentantrag – und hat auch gleich zur Verdeutlichung die von Apple eingereichte Zeichnung beschriftet. Nach dieser Idee könnte ein elastisches Material die Anschlüsse schützen. Das Material ist „selbstheilend“: Wenn der Benutzer einen Stecker einführt, weicht das Material zurück, um eine Verbindung zu den Kontakten zu ermöglichen. Wenn der Stecker entfernt wird, „heilt“ beziehungsweise schließt sich das Material wieder, um erneut Schutz vor Flüssigkeiten zu bieten.

Bei dieser Lösung stellt sich wahrscheinlich eher die Frage, wie ausgereift das Material ist. An und für sich erscheint die Idee aber „Apple-typischer“ als die mechanische „Schotten dicht!“-Methode.

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