Bestätigt: Apple will sich die Marke „AirPods“ schützen lassen

Thomas Konrad

Eine Markenanmeldung für „AirPod“ liegt bereits seit Oktober 2015 vor. Bislang ließ sie sich jedoch nicht eindeutig Apple zuordnen. Macrumors ist das nun offenbar gelungen.

Bestätigt: Apple will sich die Marke „AirPods“ schützen lassen
Bildquelle: Apple.

Hinter dem Namen „AirPods“ könnte Apples nächste Kopfhörer-Generation stecken. Es könnte sich im eine kabellose Variante der EarPods-Kopfhörer, die aktuell jedem iPhone beiliegen, handeln. Dazu passt, dass das nächste iPhone Gerüchten zufolge ohne einen Kopfhörer-Anschluss auskommen soll.

Angemeldet hat die Marke „AirPods“ im vergangenen Oktober das Unternehmen Entertainment In Flight LLC. Macrumors vermutete bereits damals, dass Apple dahintersteckt — eine solche Tarnung ist nicht unüblich. Nun sind weitere Dokumente aufgetaucht, die den Verdacht bestätigen.

Kürzlich eingereichte Dokumente, in denen das Unternehmen Informationen zur Marke „AirPods“ nachreichen musste, tragen erstmals Unterschrift von Jonathan Brown. Geführt wird er als Manager bei Entertainment In Flight. Tatsächlich beschäftigt auch Apple einen Anwalt mit demselben Namen.

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Macrumors ging einen Schritt weiter und verglich Browns Unterschrift mit den neu eingereichten Dokumente. Ergebnis: Es ist offenbar ein und derselbe Herr Brown.

Einen Tag vor Abgabefrist hatte Entertainment In Flight — beziehungsweise Apple — nötige Informationen nachgereicht. Der Hersteller ist also weiter an der Marke interessiert, mein Macrumors, will den Antragsprozess womöglich aber in die Länge ziehen, um länger an den Kopfhörern arbeiten zu können. Ohne ein Produkt auf dem Markt könnte Apple die Namensrechte langfristig nämlich verlieren.

Spätestens im September dürften wir mehr erfahren; dann dürfte der Hersteller die nächste iPhone-Generation vorstellen. Und womöglich auch „AirPods“. Gerüchten zufolge soll das nächste iPhone ohne Kopfhöreranschluss auskommen. Mit den kabellosen EarPods könnte Apple gleich eine reibungslose Lösung präsentieren, die Kunden die Angst vor einem iPhone ohne 3,5-mm-Klinkenport nehmen sollte.

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