Apple bewirbt das iPhone 7 vor allem in der neuen „Diamantschwarz“-Farbe – und trotzdem ist das Gerät in dieser Variante fast nirgendwo erhältlich. Das liegt offenbar an Produktionsproblemen, die andere Farbvarianten nicht betreffen.

Der KGI-Securities-Analyst Ming-Chi Kuo berichtet, dass eine schlechte Ausbeute bei der Produktion des Diamantschwarz-iPhone 7 zu den aktuellen Lieferschwierigkeiten führe. Der von Apple verwendete Prozess zur Herstellung der glänzenden Aluminium-Oberfläche, der aus neun Schritten besteht, führe dazu, dass nur 60 bis 70 Prozent der hergestellten Gehäuse Apples Qualitätsanforderungen erfülle. Die Üblichen 30 bis 40 Prozent müssten dann recyclet werden, um einen weiteren Anlauf zu starten.

Schon kurz nach dem Vorverkaufs-Start am 9. September schossen die Lieferzeiten für die iPhone-Modelle in der neuen Farbe bis November nach oben, in Apple Stores ist das Diamantschwarz-iPhone so gut wie nirgendwo erhältlich. Laut Kuo habe auch die unerwartet hohe Nachfrage für das iPhone 7 Plus sowie eine allgemein auch durch Samsungs Batterie-Probleme mit dem Galaxy Note 7 erhöhte Nachfrage zu den Lieferschwierigkeiten des iPhone 7 nach Verkaufsbeginn geführt.

Dennoch glaubt Kuo weiterhin, dass die Verkaufszahlen des iPhone 7 in diesem Jahr niedriger sein werden, als dies beim iPhone 6s im Vorjahr der Fall war.

iPhone 7 & iPhone 7 Plus im Unboxing

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