iPhone-7-Extremtests: 10-Meter-Tauchgang und Sturz aus Hubschrauber

Florian Matthey 2

YouTuber unterziehen das Phone 7 mehr oder weniger sinnvollen Tests – darunter auch ein Sturz aus einem Hubschrauber. Interessant ist: Das Gerät ist besser vor Wasser geschützt als das Samsung Galaxy S7 – obwohl es umgekehrt sein sollte.

iPhone-7-Extremtests: 10-Meter-Tauchgang und Sturz aus Hubschrauber

Schon am letzten Freitag, also dem Tag der Veröffentlichung, tauchte ein erstes iPhone-7-Härtetest-Video auf, das zeigt wie gut das Gerät vor Kratzern durch verschieden harte Materialien geschützt ist. Schon in diesem schlug sich das Gerät ganz ordentlich.

Wirklich spektakulär war dieses Video allerdings nicht – um als YouTuber Aufmerksamkeit zu bekommen, muss man wohl immer einen drauf setzen. Einer hat ein iPhone 7 aus einem Hubschrauber fallen lassen und es dabei filmen lassen. Das Gerät zeichnete den ganzen Sturz auf und filmte nach dem Aufprall weiter. Sehr passend, dass es dabei auch auf dem Display landete. Das Display-Glas war allerdings wenig überraschend gebrochen.

Weniger spektakulär, dafür aber aussagekräftiger sind einfache Tests unter kontrollierten Bedingungen, die das Gerät mit anderen Smartphones vergleichen. So auch ein „Drop Test“, der das iPhone 7 gegen das iPhone 6s antreten lässt. Das Ergebnis: Das neue iPhone ist wieder einmal stabiler geworden; im Gegensatz zu seinem direkten Vorgänger hält es auch einen Sturz aus drei Meter Höhe aufs Display aus – wobei hier sicherlich auch Glück (oder Pech) eine Rolle spielt.

Wirklich bemerkenswert ist aber ein Vergleich zwischen dem iPhone 7 und dem Samsung Galaxy S7 in Sachen Wasserschutz. Eigentlich müsste das Samsung-Smartphone mit dem Zertifikate IP68 mehr aushalten als das iPhone 7 mit dem Zertifikat IP67. Das iPhone 7 soll der Zertifizierung zufolge problemlos 30 Minuten lang einen Meter unter Wasser „überleben“, beim Galaxy S7 soll dies auch bei drei Metern noch der Fall sein.

Der Test mit verschiedenen Wassertiefen für jeweils fünf Minuten in einem Fluss zeigt: Das iPhone 7 hält letztendlich deutlich mehr aus als das Galaxy S7. Während das iPhone 7 nach einem fünfminutigen Verweilen in einer Tiefe von knapp über zehn (!) Metern noch funktioniert – allerdings mit einem sichtbaren Wasserschaden im Display – ist das Galaxy S7 nach einem Tauchgang in dieser Tiefe nicht mehr zu gebrauchen. Selbst in die Kamera des iPhone 7 ist nach diesem Extrem-Tauchgang kein Wasser eingedrungen. Einen 9-Meter-Tauchgang hatten zuvor beide Geräte noch überstanden.

Es ist nicht das erste Mal, dass ein iPhone deutlich mehr aushält, als Apple selbst verrät: Schon das iPhone 6s war sehr gut vor Wasserschäden geschützt. Apple sprach seinerzeit aber noch gar nicht von einem entsprechenden Schutz.

iPhone 7 & iPhone 7 Plus im Unboxing.

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