Per Fingerabdruck: Künftige iPhones könnten bessere Lebensretter sein

Thomas Konrad

Ein neues Patent, das Apple vor wenigen Tagen zugesprochen wurde, könnte Leben retten. Apple beschreibt darin, wie sich Touch ID zum Absetzen von Notrufen verwenden lässt.

Per Fingerabdruck: Künftige iPhones könnten bessere Lebensretter sein

Der Touch-ID-Sensor im iPhone könnte schon im nächsten iPhone eine neue Funktion hinzugewinnen. Wie Apple im Patent erklärt, können Anwender Notrufe mithilfe ihres Fingerabdrucks absetzen. Das Wählen, bei dem wertvolle Zeit verloren geht, entfällt dadurch.

Auch lässt sich die Notrufnummer dadurch unbemerkt wählen – ein weiterer Vorteil. Wie man die Hometaste für einen Notruf verwendet, unterscheidet sich vom üblichen Entsperren des Geräts: Anwender können einen bestimmten Fingerabdruck für Notrufe einspeichern oder eine Reihenfolge mehrerer Finger festlegen, heißt es im Patent (via alphr.com). Auch die Stärke des Drucks und ein festgelegter Rhythmus könnten das Telefon in einen Notfallmodus versetzen.

iPhone 8 Gerüchte.

Nur wenn ein Anwender die festgelegte Geste ausführt, kommt es zu einem Notruf. In diesem „Panikmodus“ könnten aber auch andere Funktionen zur Verfügung stehen, erklärt Apple: Das Telefon könnte dem Rettungsdienst beispielsweise den Standort des Anrufers mitteilen, einen Live-Video/Audio-Stream starten oder sensible Daten aus dem Speicher löschen.

Apple hatte den Patentantrag bereits im März 2013 eingereicht, Monate bevor das erste iPhone mit Touch-ID-Sensor auf den Markt kam.

Quelle: alphr.com

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