Apple und seine Konkurrenten wollen in Zukunft noch stärker auf Spracherkennungs-Assistenten wie Siri setzen. Während die Software immer intelligenter wird, bleibt eine Hardware-Schwäche: Das Mikrofon. Das soll sich in Zukunft ändern.

 

Apple iPhone 7

Facts 

Bloomberg verweist darauf, dass sich Mikrofone in Smartphones seit der Veröffentlichung des iPhone 5 im Jahr 2012 kaum verbessert haben: Noch immer können Siri und Co. nicht gut mit Umgebungsgeräuschen umgehen oder Sprachkommandos verstehen, wenn der Benutzer sich nicht in der Nähe des Gerätes befindet.

IT-Unternehmen sollen diese Schwachstelle mittlerweile stärker ins Auge gefasst haben. Bloomberg zitiert den Analysten Peter Cooney, dem zufolge ein „Wettrüsten“ in diesem Bereich ausgebrochen ist. Mikrofon-Hersteller sollen den Unternehmen Mikrofone liefern, die Umgebungsgeräusche noch besser herausfiltern und Stimmen aus der Ferne besser identifizieren können. Für Hersteller, die hier gute Lösungen liefern, kann das Ganze ein sehr lukratives Geschäft werden – immerhin verbauen Smartphone-Produzenten für die Filter-Funktionen immer mehr Mikrofone in einem einzelnen Gerät: Das iPhone 6s verfügt insgesamt über vier.

Ob schon das iPhone 7 deutliche Mikrofon-Verbesserungen mit sich bringen wird, ist nicht bekannt. In Zukunft könnte dies jedenfalls ein Punkt sein, in dem sich einzelne Geräte noch stärker voneinander unterscheiden.

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