iPhone, iPad, HomePod: Warum der Verzicht auf den Audioanschluss ein Fehler ist

Sebastian Trepesch 20

Apple schafft den analogen Audioanschluss bei seinen Geräten ab. Warum das zwar nichts Neues, aber immer noch nichts Gutes ist, hier im Kommentar.

iPhone, iPad, HomePod: Warum der Verzicht auf den Audioanschluss ein Fehler ist
Bildquelle: GIGA.

Am vergangenen Wochenende thematisierte mein Kollege Sven den Audioanschluss des iPads. Ihn stört nicht, dass er der nächsten Tablet-Generation wohl fehlen wird, wie aktuelle Gerüchte ankündigen.

Mich stört das schon. Auch wenn ich fast nur mit Bluetooth-Kopfhörern höre, vermisse ich den Klinkenanschluss bei iPhone, HomePod und zukünftig wohl auch bei dem iPad. Aus diesen fünf Gründen:

1. Die Party, bei der du nicht mitspielst

80 Freunde und Bekannte, ein Privatparty, nennen wir es Sommerfest des Kaninchenzüchtersverein. Jetzt fehlt die abendtaugliche Musik. Du hast das neuste iPhone, einen geladenen Akku, Musikstreaming-Abo, guten Datentarif und tanzbare Playlisten. An die PA kannst du dein Smartphone aber nicht anschließen – mangels . Dann muss halt das laufen, was manch einer noch lokal abgespeichert hat.

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2. Die Hörprobe mit Ohrenschmalz

Du sitzt im Zug und willst einem Freund eine Hörprobe vorspielen. Er will seinen Kopfhörer am iPhone anstecken – ach, geht ja nicht. Und da man selbst mit Bluetooth-Kopfhörern hört, ist der Adapter natürlich nicht im Gepäck. Dank In-Ear-Stöpsel zieht ihr den Austausch von Ohrenschmalz in Betracht – oder lasst es bleiben.

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3. Der universelle Einsatz, den es nicht gibt

Der HomePod stand schon auf der Einkaufsliste, bis klar wurde, dass er weder Internetradio noch einen Audioeingang besitzt. Um ihn aber auch als Lautsprecher für dein E-Piano einsetzen zu können, brauchst du einen Klinke-Anschluss. Tja, dann muss es eben ein werden.

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4. Die Funkverbindung mit Störungen

Du feierst deinen Geburtstag mit 20, 30 Leuten in deiner kleine Bude. Fast alle haben sie ein Smartphone dabei, die munter um sich herum funken. Auf drahtlose Verbindungen ist kein Verlass, das Musikstreaming vom iPhone auf den AirPlay-Empfänger setzt immer wieder aus. Der Umstieg auf die Kabelverbindung wird notwendig – sofern möglich.

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Ok, mit dem richtigen Adapter ist alles möglich. Und klebt man ihn mit einem professionell auf die iPhone-Rückseite, hat man ihn immer dabei. Bildquelle: GIGA.

5. Das unprofessionell eingesetzte professionelle Audiozubehör

Du besitzt ein gutes Mikrofon, das du an den Klinke- oder Lightning-Port anschließen kannst. Aber Kopfhörer zum Kontrollhören und Stromanschluss möchtest du ja auch noch anstecken. Die semiprofessionelle Aufnahmelösung wird zu einem wackeligen .

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Fazit: Tschüss„letzte Rettung iPad“?

Musik hören ist eines der wichtigsten Smartphone-Features. Mit dem Wegfall des Klinke-Anschlusses sind die iPhones ab iPhone 7 deutlich unflexibler geworden. 

Schade, dass das nun auch dem iPad droht: Aktuell kann man noch auf das iPad zurückgreifen, wenn man adapterlos vor dem Aux-In-Kabel einer Stereoanlage steht, die kein Bluetooth besitzt. Hochwertiges Audiozubehör wechselt man nun mal nicht wie ein Smartphone alle 2 bis 4 Jahre, sondern eher alle 10, 20 oder gar 30 Jahre. Eigentlich ist sind iPhone und iPad nämlich ein guter Medienspieler.

Und was ist deine Meinung? Nimm an unserer kurzen Umfrage teil:

Eventuell streicht Apple beim nächsten iPad den Kopfhöreranschluss – wie ja schon bei den iPhones geschehen (iPhone 7, iPhone 8, iPhone X). Findest du das schlecht oder ist es dir egal? Nimm an unserer Umfrage teil!

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