Mit dem iPhone 7 in ungeahnte Speicherhöhen: Danke Apple! (Kommentar)

Sven Kaulfuss 15

Ein Kommentar zum heutigen Apple Event, zum iPhone 7 und den restlichen Spielzeugen sollte es sein. So steht es im selbst aufgestellten Plan. Nun denn, lege ich mal los. Allerdings etwas überraschend dürfte das banale Thema meiner Randbemerkung dann doch sein.

Mit dem iPhone 7 in ungeahnte Speicherhöhen: Danke Apple! (Kommentar)

Was soll ich an dieser Stelle über „Darth Phone“ auch bekannt als iPhone 7, Apple Watch Series 2 und Pokemon für die selbige philosophieren? Sicherlich, alles irgendwie spannend und so. Die wahre Revolution versteckt sich doch aber vielmehr im Detail des neuen Apple Smartphones. Gemeint ist aber nicht die bessere FaceTime- und Rück-Kamera, der potentere Akku, der schnellere Chip, der Spritzwasserschutz, der neue Home Button, der optische Zoom des Plus-Modell, das hellere Display, die Stereolautsprecher oder die Option auf die neuen, kabellosen AirPods – nebenbei…ganz schön viel Neuerungen für so eine optisch zurückhaltende Nummer wie das iPhone 7, oder ? Nein, mich freut die neuerliche Einsicht der kalifornischen Dickköpfe.

Niemand braucht mehr als 16 GB Speicher, oder?

Seit Juni 2009 (iPhone 3GS) wurde das jeweils neueste iPhone eisern und ohne jedwede Rücksicht auf sich verändernde Verhaltensmuster störrisch mit 16 GB als „Start-Kapazität“ angeboten. Mehr gab es nur gegen Aufpreis. Ergo: Seit sieben Jahren verkaufte uns Apple diese Speichergröße als eine bisher unüberwindbare Hürde. Diese konnte allein gegen exorbitante Aufpreise, die in keiner Relation zum tatsächlichen Mehrpreis standen, übersprungen werden. Technisch war dieses Vorgehen schon lange lächerlich und nicht mehr zu erklären, allein die Margengewinnung seitens Apple lieferte eine sinnige Begründung.

Nun lässt Tim Cook und seine irische Zahlenkolonne final mit dem iPhone 7 Gnade vor Recht ergehen und spendiert uns allen ein Einstiegsvolumina von 32 GB – wer will, darf gegen richtig viel Geld sogar auf 256 GB aufrüsten. Selbst das preisreduzierte iPhone 6s erhält nun die komfortable Größe von 32 GB. Nur beim kleinen iPhone SE kennt man noch immer keine Barmherzigkeit – 16 GB, mehr gibt’s nur gegen Cash (64 GB).

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Speicherausbau beim iPhone: Wie geht’s weiter?

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Wie Apple-Fans sich früher die Zukunft dachten: Konzepte im Wandel der Zeit (Teil 3).

Am Ende: 16 GB Grundspeicher wären wohl auch kaum noch zu begründen gewesen, immerhin steigt der Platzbedarf rapide an. Nicht nur Apps verlangen nach Platz, nicht zuletzt Bilder und Videos der neuen 12-Megapixel-Kameras wollen gesichert sein. Mit 32 GB gelingt dies nun etwas entspannter. Ich hätte aber noch eine Wahnsinnsidee für nächstes Jahr: Es soll schon – so munkelt man in der Technikwelt – Telefone mit solch kleinen, verdeckten Schlitzen geben. Die nehmen dann neumodische microSD-Karten zur Speichererweiterung an. Na, ob sich so was durchsetzt? Warten wir es ab. Alternativ verharren wir halt weitere sieben Jahre – willkommen im Jahr 2022 – bis zur nächsten Grund-Kapazitätssteigerung des iPhones ;-).

iPhone 7 im Hands-On.

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