Apple-Erfindung: Wie sich Display-Inhalte vor neugierigen Blicken schützen lassen

Florian Matthey

Wer in der Bus und Bahn Nachrichten schreibt oder gar ein Passwort eingibt, will nicht, dass andere Fahrgäste dabei zusehen können. Eine Apple-Erfindung beschreibt, wie sich Display-Elemente vor neugierigen Blicken schützen lassen.

AppleInsider hat einen Patentantrag entdeckt, in dem Apple beschreibt, wie sich der Betrachtungswinkel von Displays situationsbedingt einschränken ließe – und zwar sogar beschränkt auf einzelne Inhalte.

Der Betrachtungswinkel ist in den letzten Jahren immer größer geworden; zum Teil lassen sich Inhalte fast aus einem 180-Grad-Winkel noch ohne Einschränkungen erkennen. Das ist einerseits praktisch, andererseits erlaubt es aber auch unerwünschte Blicke von der Seite. Wenn sich ein einzelner Benutzer direkt und mittig vor dem Display befindet, ist ein großer Betrachtungswinkel gar nicht nötig.

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Apple hat mehrere Ideen, wie sich der Betrachtungswinkel dynamisch verringern ließe, ohne dabei etwa deutliche Einschränkungen bei der Helligkeit des Displays hinzunehmen. Beispielsweise ließe sich eine weitere Schicht flüssiger Kristalle (LC) ins Display integrieren, die Elemente für bestimmte Winkel „herausfiltern“ würde. Denkbar wäre auch ein Ausrichten der Display-Beleuchtung in eine bestimmte Richtung.

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So ließen sich beispielsweise bestimmte Bereiche eines Displays ad hoc schützen – man denke beispielsweise an das Eingabefeld und die Display-Tastatur bei der Eingabe von Passwörtern. Wenn ein Beobachter dem Benutzer direkt über die Schulter schauen würde, wäre ein Blick auf die Inhalte dann immer noch möglich. Nicht aber, wenn der Beobachter von der Seite herüber schaut.

Wie immer ist es auch bei diesem Apple-Patent völlig unklar, ob daraus letztendlich ein fertiges Produkt wird. Interessant ist die Idee aber sicherlich – wenn sie sich denn praktisch so wie beschrieben umsetzen lässt.

Quelle: US-Patent- und -Markenamt via AppleInsider

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