Apples möglicher Trick, damit das iPhone 8 doch nicht viel teurer wird

Sebastian Trepesch 6

Das iPhone 8 soll deutlich teurer als das iPhone 7 werden, es dürfte erstmals um die 1.000 US-Dollar Einstiegspreis kosten. Sollten diese Informationen stimmen, gibt es immer noch ein Hintertürchen, damit die iPhone-Preise trotzdem nicht stark steigen. Klingt seltsam? Ist es aber nicht:

Apples möglicher Trick, damit das iPhone 8 doch nicht viel teurer wird

Bildquelle: Martin Hajek und iStock

Die Entwicklungs- und Produktionskosten des kommenden iPhones – es läuft voraussichtlich unter dem Namen iPhone 8 oder Apple iPhone – werden vermutlich die der letzten beiden Modelle übertreffen. Denn die Änderungen sind zahlreich, einzelne Bauteile werden teurer sein. Zudem wird die Nachfrage nach dem neuen Smartphone groß sein.

Das alles sind Argumente, die für einen höheren Preis als bisher sprechen – Apple wird es sich nicht nehmen lassen, die hohe Gewinnspanne beizubehalten. Zumal das Smartphone als Pro-Gerät positioniert sein wird.
Um weniger zahlungskräftige Interessenten nicht abzuschrecken und die Lieferverzögerungen etwas auszugleichen, wird Apple mit einem iPhone 7s einen regulären Nachfolger des iPhone 7 anbieten, der preislich auf dem bekannten Niveau bleibt. Eine Übersicht siehe:

Hier haben wir bereits besprochen, dass Apple mit dem iPhone 8 die psychologische Grenze von 1.000 US-Dollar erreichen oder gar überschreiten wird (für Europa nichts neues, das iPhone 7 Plus 128 GB kostet 1.009 Euro, 256 GB 1119 Euro).

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1.000 Euro fürs iPhone 8? Vergiss es, da kauf ich lieber diese 10 Dinge ….

Preisfrage „Gegenwert“

Vom iPhone 7 mit 649 US-Dollar Einstiegspreis (ohne Steuern) auf um die 1.000 US-Dollar – das wäre in der Tat eine drastische Preissteigerung. Entscheidend ist jedoch, welchem bisherigen Gerät man das iPhone 8 gegenüberstellt. Apples Marketing-Trick könnte demnach wie folgt aussehen: Nicht das iPhone 7 dient als Vergleich, sondern das iPhone 7 Plus – denn das Display des iPhone 8 wird ja sogar noch größer ausfallen. Zudem könnte Apple die kleinste Speichergröße streichen – eine Methode, die der Hersteller auch jetzt schon beim roten und hochglanzschwarzen iPhone anwendet. Auch so fällt der Einstiegspreis höher aus, ohne dass das Smartphone teurer ist.

Für das neue Flaggschiff wären die Vergleichsmodelle aus dem aktuellen Portfolio dann das iPhone 7 Plus 128 GB für 869 US-Dollar und das iPhone 7 Plus 256 GB für 969 US-Dollar. Letzteres ist schon ein Preis, der für das iPhone 8 in Frage kommt.

Je nachdem, wie viel Speicher verbaut wäre, wäre das iPhone 8 also gar nicht mehr (viel) teurer als das iPhone 7. Aus Marketingsicht, wohl gemerkt. Denn ein potentieller Käufer muss natürlich trotzdem deutlich mehr als bisher auf den Tisch legen, um das günstigste Top-Smartphone von Apple zu bekommen.

Genaueres werden wir vermutlich am 12. September erfahren, wenn Apple die neuen Geräte vorstellt. Für den Euro-Preis können wir uns aber schon mal auf einen vierstelligen Betrag einstellen – rund 1149 Euro.

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