iPhone 8: Analyst glaubt nicht an Preis über 1.000 US-Dollar

Florian Matthey 1

Neben einem iPhone 7s und iPhone 7s Plus wird Apple dieses Jahr wohl auch ein High-End-iPhone mit OLED-Display veröffentlichen. Ein Analyst glaubt jedoch nicht, dass das „iPhone 8“ oder „iPhone Edition“ über 1.000 Dollar kosten wird.

iPhone 8: Analyst glaubt nicht an Preis über 1.000 US-Dollar
Bildquelle: Thadeu Brandão.

Apple verbreitert Produktpalette in beide Richtungen

Apple hat sein iPhone-Produktportfolio in den letzten Jahren erweitert: Das Unternehmen verkauft mittlerweile nicht nur ein aktuelles iPhone in zwei verschiedenen Größen sowie ältere Modelle, sondern mit dem iPhone SE auch ein Einstiegs-Modell mit einem niedrigeren Preis. In diesem Jahr wird das Unternehmen das Sortiment aller Voraussicht nach erneut erweitern – allerdings nach oben: Das iPhone 8 oder „iPhone Edition“ wird Apples erstes iPhone mit OLED-Display und anderen Features wie drahtlosem Aufladen.

Da Apple nicht gerade den Ruf hat, günstige Produkte anzubieten und da die Material- und Produktionskosten des iPhone 8 höher ausfallen dürften als die des iPhone 7, gehen einige Quellen davon aus, dass das Gerät über 1.000 US-Dollar kosten könnte – und meinen damit offenbar das günstigere Modell mit weniger Flash-Speicher. Ein Experte hält das jedoch nicht für wahrscheinlich.

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Analyst: iPhone 8 mit 64 GB zwischen 850 und 900 US-Dollar

Der UBS-Analyst Steven Milunovich geht davon aus, dass das iPhone 8 mit 64 GB zwischen 850 und 900 US-Dollar kosten werde. Damit würde der Preis in den USA ungefähr dem des Samsung Galaxy S8 Plus entsprechen – wobei das iPhone 8 mit einem 5,8-Zoll-Display etwas kleiner ausfallen soll als das Galaxy S8 Plus, das ein 6,2-Zoll-Display hat. Ein 256-GB-Modell des iPhone 8 könnte wiederum zwischen 950 und 1.000 US-Dollar kosten. Das iPhone 7s und iPhone 7s Plus würden sich wiederum an den Preisen der Vorgänger orientieren – also rund 649 und 769 US-Dollar kosten, wobei Mulunovich beim 7s Plus an einen etwas niedrigeren Preis von 749 US-Dollar glaubt.

Allgemein meint Milunovich, dass Apples Preise eigentlich sehr konkurrenzfähig sind: Die Einstiegsmodelle des Unternehmens lägen im mittleren Segment, während Apples „Pro“- und „Plus“-Geräte meist einigermaßen den Preisen der entsprechenden Konkurrenten im oberen Marktsegment entsprechen. Der Preis des Galaxy S8 Plus sei daher ein guter Referenzwert – und die Tatsache, dass das iPhone 8 für Apple rund 70 bis 90 US-Dollar teurer sein soll als das iPhone 7 Plus, das eben in den USA aktuell schon für 769 US-Dollar zu haben ist.

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Aber: Preise in Europa über 1.000 Euro denkbar

Angesichts dessen, dass das iPhone 7 und das iPhone 7 Plus hierzulande 759 und 899 Euro kosten, wäre es allerdings schon denkbar, dass das iPhone 8 die 1.000er-Marke im Euro-Bereich überschreiten wird. Das Galaxy S8 Plus kostet in Deutschland allerdings ebenso viel – also 899 Euro –, so dass Apple auch hier versuchen könnte, im dreistelligen Bereich zu bleiben. Normalerweise liegen die Eurowerte bei Apple über den Dollarwerten.

Quelle: via Mac Rumors

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