iPhone 8 möglicherweise mit gebogenem OLED-Display

Holger Eilhard

Neben dem Einsatz der stromsparenden OLED-Technologie könnte Apple beim kommenden iPhone auf ein gebogenes Display setzen, welches sich um die Kanten des Smartphones biegt.

Bereits in der Vergangenheit gab es immer wieder Hinweise, dass Apple in der kommenden iPhone-Generation auf ein derartiges Display setzen könnte. Nun hat auch das Wall Street Journal einen Bericht veröffentlicht, laut dem Apple seinen Lieferanten in Asien nahegelegt haben soll, die Produktion von dünnen OLED-Panels zu erhöhen.

Die Lieferanten sollen ihre Prototypen zum Test an Apple senden. Apple legt laut dem WSJ anscheinend Wert darauf, dass diese Prototypen eine höhere Auflösung besitzen als die Panels von Samsung. Die Südkoreaner dominieren aktuell die Produktion der organischen Displays.

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Laut den Quellen des WSJ arbeitet Apple derzeit mit mehr als 10 iPhone-Prototypen. Es kann also durchaus sein, dass der Prototyp des iPhone 8 mit gebogenem Display es nicht in die engere Auswahl für die finale Produktion schafft.

Fehlende Konkurrenz für Samsung

Samsung Display ist eines der wenigen Unternehmen, welche überhaupt eine Massenfertigung der OLED-Displays anbietet. Apple bezieht derzeit seine LCDs von einer Vielfalt von Unternehmen, darunter LG Display, Japan Display und Sharp.

Diese Konkurrenz liegt jedoch weit abgeschlagen hinter Samsung, wenn es um die Produktion von organischen Displays geht. Wie das Wall Street Journal berichtet, hat Samsung alleine in diesem Jahr 10 Milliarden US-Dollar in die Produktion, Forschung und Entwicklung der Display-Technologie investiert. Bei LG Display sollen es bis zum Jahr 2018 hingegen lediglich drei Milliarden US-Dollar sein.

Sowohl bei Japan Display als auch beim seit kurzem zu Foxconn gehörenden Sharp gibt es laut dem WSJ finanzielle Schwierigkeiten, welche eine kurzfristige Erhöhung der Produktion schwierig machen. So müsste Sharp etwa mehr als fünf Milliarden US-Dollar investieren, um genügend OLED-Displays für Apple herstellen zu können.

Sollte Apple sich beim iPhone 8 für die OLED-Displays entscheiden, werden diese also vermutlich primär von Samsung geliefert werden. Aufgrund der erwarteten Lieferengpässe, plant Apple daher angeblich zu Beginn nicht alle iPhone-Modelle mit OLED-Display anzubieten und sich etwa auf ein Plus-Modell zu beschränken.

Quelle: Wall Street Journal

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