Wird es das iPhone 8 zum Start nur in sehr begrenzten Stückzahlen geben? Nach Berichten um Engpässe bei der Produktion der OLED-Displays heißt es jetzt, dass Apple auch Probleme hat, genügend 3D-NAND-Chips zu bekommen.

 

iPhone 8

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DigiTimes berichtet, dass Apples Zulieferer SK Hynix große Probleme haben, genügend „3D“-NAND-Flash-Speicher-Chips fürs iPhone 8 zu produzieren. Die Ausbeute lasse so stark zu wünschen übrig, dass die Zulieferer 30 Prozent hinter den von Apple gesetzten Zielen zurücklägen.

„Dreidimensional“ sind die Chips, weil die Speicherzellen nicht nur nebeneinander, sondern auch übereinander angeordnet sind. Das ermöglicht eine höhere Kapazitäten auf kleineren Flächen. Schon im iPhone 7 setzt Apple auf diese Technologie, die für Hersteller aber immer noch eine gewisse Herausforderung ist – zumal Apple für das iPhone 8 angeblich 64 statt wie bisher 48 übereinander liegende Schichten haben möchte.

iPhone 7 Review

Apple löse das Problem jetzt dadurch, dass das Unternehmen einfach von einem weiteren Hersteller die Speicher-Chips bezieht: Samsung. Die Ausbeute sei bei Apples Partner und Konkurrenten deutlich höher. Ob Apple diesen Schritt früh genug vollzogen hat, um weitere Engpässe beim Start des iPhone 8 zu vermeiden, ist unklar.

Samsung ist derweil auch der einzige Hersteller des OLED-Displays fürs iPhone 8 – und soll seinerseits Probleme haben, genügend Exemplare davon herzustellen. So oder so scheint also die Gefahr zu bestehen, dass es nach der Veröffentlichung des iPhone 8 im September Engpässe geben wird.

Quelle: DigiTimes via 9to5Mac