Für das neuartige iPhone 8 mit OLED-Bildschirm entwirft Apple angeblich einen ganz neuen Fingerabdrucksensor. Das berichtet das Branchenblatt DigiTimes und beruft sich dabei auf mehrere Quellen.

 

iPhone 8

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Für den neuen Sensor will Apple laut DigiTimes auf hauseigene Technologie von Authentec zurückgreifen. Die Sicherheitsspezialisten hatte Apple im Jahr 2012 übernommen.

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Weder die „Natural ID“-Technologie von Synaptics noch Qualcomms „Sense ID“ kommen demnach für das iPhone 8 infrage. Vielmehr greife man in Cupertino auf eine „Glas-Identifikationstechnologie“ von Privaris zurück.

Die bisher konkreteste Vorhersage zum neuen iPhone: KGI-Analyst Kuo rechnet mit einem 5,8-Zoll-OLED-Display, das am unteren Rand Platz für Sensoren und andere Software-Tasten reserviert.

DigiTimes zufolge ist der neuartige Sensor, der in er „Function Area“ des nächsten Edel-iPhones sitzen könnte, auch für einen späteren Produktionsstart verantwortlich: Erst im September soll die Fertigung des Geräts beginnen.

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Der Fingerabdrucksensor soll zur Erkennung des Nutzers „biometrische Verfahren wie Ultraschall“ verwenden, schreibt DigiTimes. Zwei weitere iPhone-Modelle mit LCD-Displays — womöglich ein iPhone 7s und ein iPhone 7s Plus — sollen ab Juli in die Fertigung gehen.

Erstmals hätte Apple dann gleich drei neue iPhone-Modelle im Angebot. 2014 hatte Apple das Portfolio erstmals erweitert, stellte damals iPhone 6 und iPhone 6 Plus vor.

Beobachter rechnen seit einiger Zeit damit, dass Apple im neuen Edel-iPhone ein OLED-Display verbaut. Das ist bei vielen anderen Herstellern inzwischen Standard. Die wohl besten OLED-Bildschirme fertigt aktuell wohl Samsung — davon zeugt auch die erfolgreiche Galaxy-Smartphone-Serie.

Dass Apple sich für OLED so lange Zeit ließ, hat jedoch gute Gründe: Skeptiker bezeichnen die Bildschirme als unausgereift. Eingebrannte Bilder sind so keine Seltenheit. Eine akkurate Farbwiedergabe ist ebenfalls nicht immer gewährleistet – ein Faktor, auf den Apple viel Wert legt.

Quelle: DigiTimes