Entgegen vieler anders lautender Meldungen gehen die Analysten von J.P. Morgan davon aus, dass das iPhone 8, wenn auch nur in kleinen Mengen, im September verfügbar sein wird.

 

iPhone 8

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Rod Hall, J.P. Morgans Apple-Analyst, geht laut 9to5Mac davon aus, dass es in Apples Produktionszeitplan keine großen Veränderungen gibt. Die jüngsten Berichte seien lediglich verspätete Meldungen von Entscheidungen, die Apple im Frühjahr 2017 getroffen habe.

J.P. Morgan geht davon aus, dass es Ende September wie erwartet erste Auslieferungen geben werde bevor die Massenproduktion im Oktober beginnt. Die Auslieferung soll also wie in den vergangenen Jahren üblich im September. In der Vergangenheit gab es immer wieder einige Modelle – im letzten Jahr war es beispielsweise das iPhone 7 in Jet Black – welche in den ersten Wochen nach der Vorstellung nur in äußerst geringen Mengen verfügbar waren. Dies soll sich auch in diesem Jahr wiederholen.

Gleichzeitig hat der Analyst die Vorhersagen über die ausgelieferten Stückzahlen angepasst. Sagte man bisher 9 Millionen ausgelieferte OLED-iPhones im September voraus, geht man nun nur noch von 2 Millionen Einheiten aus. Im vierten Quartal sollen es nun insgesamt 42,2 Millionen statt bislang 49,5 Millionen Geräte sein. Für das Jahr 2018 sagt man allerdings hingegen 270,2 Millionen iPhones voraus, zuvor waren es nur 262,9 Millionen.

iPhone 7 Review

Erhöhte Preise fürs iPhone 8

Um die Nachfrage zu regulieren, werde Apple des Weiteren an der Preisschraube drehen. Der Durchschnittspreis für das iPhone 8 wird laut Rod Hall bei 1.100 US-Dollar liegen. Grund sind unter anderem die gestiegenen Produktionskosten für das OLED-Modell.

Bereits seit einigen Monaten gibt es Berichte, dass das iPhone 8 teurer sein wird als die bisherigen Smartphones aus Cupertino.

Quelle: 9to5Mac

Holger Eilhard
Holger Eilhard, GIGA-Experte für iPhone, iPad, Mac und alles andere zum Thema Apple.

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