Zubehör? Braucht man nicht unbedingt. Man kann auch ohne mit dem iPhone tolle Videos drehen – und manchmal sogar besser als mit Zubehör. Je nachdem, was man vorhat, könnte sich manch eine Anschaffung  aber dennoch lohnen.

Lohnt sich ein Gimbal für das iPhone?

Bildquelle: DJI 

Gimbals stabilisieren das Bild. Und zwar richtig stark, wenn das Produkt gut und die Einstellungen richtig gewählt sind. Vor allem während des Gehens (also nicht nur Stehens) macht sich ein Gimbal sehr positiv bemerkbar.

Allerdings: Die Bildstabilisierung des iPhones wird immer besser, mit iPhone 8 Plus und iPhone X war ein deutlicher Fortschritt zu spüren, mit dem iPhone 11 nochmal. Da ist ein Gimbal nur noch bedingt nötig. Ich selbst nutze keinen. Wer einen möchte, sollte im Vorfeld üben. Und: Nicht jedes Produkt ist gut. Zu empfehlen:

Was bringen Aufsatzlinsen für das iPhone?

Teleobjektiv, Weitwinkel und Fisheye – mit einfachen Aufsätzen kann man die Brennweite der iPhone-Kamera beeinflussen. Pfiffige Tools, doch Achtung: Bei Tele-Aufsätzen ist die Verwackelungsgefahr recht groß und die Bildqualität oft unbefriedigend. Und auch bei den anderen Linsen funktioniert die Bildstabilisierung des Smartphones oft nicht optimal, weil sie für eine andere Brennweite gedacht ist. Bei Videos setze ich die Aufsatzlinsen deshalb nur selten ein.

Braucht man ein Mikrofon?

Bildquelle: Shure

Wer auf Musik schneiden will und zwischendrin ein paar Kommentare direkt hinter dem Smartphone einspricht, der braucht kein Mikrofon. Wer einen Doku-Film plant und sich vor Sehenswürdigkeiten aufbauen will, um Erläuterungen zu geben, sollte ein Mikrofon anschließen.

Welches Stativ ist sinnvoll?

Bildquelle: Aokiper

Möchte man vor allem selbst im Bild sein, kommt man um einen Selfie-Stick natürlich nicht herum. Für klassische Aufnahmen gilt: Ein Stativ hilft vor allem bei Zeitraffer oder ruhigen Aufnahmen. Ich bin im Urlaub normalerweise ohne Smartphone-Stativ unterwegs. In manchen Situationen hätte es aber durchaus geholfen und unsichere Aufbauten aus Rucksack etc. für den Stativersatz vermieden. Besitzer großer iPhones

Und was ist mit Video-Licht für das iPhone?

Bildquelle: Commlite

Bei schlechten Lichtverhältnissen (sprich: Dunkelheit) hört der Spaß auf – hierfür ist der Sensor des iPhones nicht gut genug. Die LED hilft nur bedingt weiter. Doch will man mehr, wird es gleich groß und kompliziert. Denn am besten beleuchtet man das Objekt nicht direkt frontal, sondern leicht seitlich. Am besten hilft ein zweites Stativ (oder eine Hand). Um nicht den Umfang des Gepäcks zu sprengen, landet bei mir höchstens ein Nacht-Foto (Langzeitbelichtung) im Video.

Fazit: Wer will, kann ohne jedes Zubehör loslegen, aber manch Helferlein kann nicht schaden. Die passenden Vorüberlegungen und Einstellungen haben wir nun getroffen. Nun zum nächsten Thema: Welche Apps setzt man zum Filmen am besten ein?

Du willst keine News rund um Technik, Games und Popkultur mehr verpassen? Keine aktuellen Tests und Guides? Dann folge uns auf Facebook (GIGA Tech, GIGA Games) oder Twitter (GIGA Tech, GIGA Games).