iPhone- und Mac-Verkaufszahlen: Verkaufsschlager iPhone SE und 12-Zoll-MacBook

Florian Matthey 6

Offenbar sind die Verkaufszahlen des iPhone und der MacBooks zuletzt besser ausgefallen, als viele Beobachter vermutet hätten. Dafür zeigen sich vor allem das iPhone SE und das 12-Zoll-MacBook verantwortlich.

Die Marktforscher von Kantar Worldpanel haben ermittelt, dass der Marktanteil des iOS in den USA und den fünf größten Märkten der Europäischen Union zuletzt im Vergleich zum Vorjahr wieder gestiegen sei. In den USA sei Apples Smartphone-Marktanteil um 1,3 Prozentpunkte gestiegen, in Großbritannien sogar um 3,1 Prozentpunkte. Somit liege Apple bei 31,8 Prozent in den USA und 37,2 Prozent in Großbritannien.

Das iPhone 6s (Plus) sei im zweiten Quartal 2016 das beliebteste Smartphone in den USA gewesen – vor dem Samsung Galaxy S7 (Edge). 15,1 Prozent aller verkauften Smartphones waren demnach ein iPhone 6s (Plus), 14,1 Prozent ein Galaxy S7 (Edge). In Großbritannien war wiederum das iPhone SE mit 9,2 Prozent das beliebteste Smartphone gewesen – vor dem iPhone 6s (Plus) mit 9,1 Prozent.

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iPhone SE 2 in Bildern: Das kleine Smartphone, welches Apple uns verwehrt

In Deutschland konnte das iPhone ebenfalls zulegen – der Marktanteil stieg um einen Prozentpunkt auf 14,2 Prozent. Dennoch hat sich der Android-Vorsprung von 75,1 auf 79,2 Prozent vergrößert. Dafür ist vor allem der Niedergang von Windows verantwortlich: Während vor einem Jahr noch 10,5 Prozent aller in Deutschland verkauften Smartphones mit Windows liefen, warn es im vergangenen Quartal nur noch 5,4 Prozent.

iPhone SE im Test.

Dass Apples iPhone-Verkaufszahlen im dritten Geschäftsquartal – das dem zweiten Kalenderquartal entspricht – dennoch rückläufig waren, dürfte vor allem an anderen Märkten wie China gelegen haben. China stellt erstmals seit langem nicht mehr den zweitgrößten Markt für Apple dar; Europa hat das Reich der Mitte wieder überholt.

Im dritten Geschäftsquartal waren auch die Mac-Verkaufszahlen im Vergleich zum Vorjahr leicht rückläufig. Im Vergleich zum ersten Kalenderquartal 2016 konnten jedoch zumindest die MacBooks im zweiten Kalenderquartal wieder zulegen, wie TrendForce berichtet: Apple habe ihnen zufolge von April bis Juni 2,5 Millionen MacBooks verkauft, im Zeitraum Januar bis März seien es noch 2,3 Millionen gewesen. Für das Plus sei vor allem das Update des 12-Zoll-MacBook verantwortlich gewesen, das Apple im Frühjahr veröffentlicht hatte. Andere MacBooks warten bekanntlich seit langem auf Updates – die aber bald erscheinen dürften.

Surface Book vs. Macbook.

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