Face ID im iPhone X: So funktioniert die Gesichtserkennung im Alltag

Simon Stich 4

Das Jubiläums-iPhone sieht nicht nur komplett anders aus als die Vorgänger, sondern bringt auch neue Funktionen mit. Jetzt gibt es einen ersten Erfahrungsbericht zum iPhone X: Face ID kommt da nicht unbedingt gut bei weg.

Face ID im iPhone X: So funktioniert die Gesichtserkennung im Alltag
Bildquelle: Apple.

iPhone X: Mit Face ID in neue Sphären

Ohne Homebutton muss das Entsperren des neuen iPhones auch ohne Touch ID ablaufen. Apple ist quasi gezwungen, auf eine andere Methode zu setzen. Spätestens seit der Vorstellung des iPhone X wissen wir, dass die neue Antwort des Konzerns Face ID heißt. Nicht mehr ein Finger, sondern gleich das ganze Gesicht des Besitzers wird gescannt. Das iPhone wird kurz angeschaut und die Identifikation ist erfolgt.

Wie es sich mit Face ID nun in der Praxis verhält, konnte niemand so richtig vorhersagen. Bei der Präsentation des neuen iPhones gab es einen kleinen Fauxpas. Umso besser, dass es nun schon vorab einen ersten Erfahrungsbericht gibt. Steven Levy hat seine Erlebnisse mit dem iPhone X in einem langen Artikel bei Wired zu Papier gebracht. Der Journalist war schon beim ersten iPhone mit von der Partie. Mit Face ID hat er sich zu Beginn nicht wirklich anfreunden können.

Auch wir konnten schon einen ersten Blick auf das iPhone X werfen:

iPhone X im Hands-On.

Die Vorbestellungen laufen bereits:

Face ID lässt sich nicht überlisten

„Manchmal hat mich das iPhone X einfach verlassen, trotz eines klaren Sichtfelds“ schreibt er in seinem Bericht. Die Identifikation selbst funktioniert, ist aber gewöhnungsbedürftig. Face ID lässt sich auch nicht einfach überlisten. Fremde Personen werden nicht als Besitzer erkannt und auch ein ausgedrucktes, großes Foto vom Gesicht reicht nicht, um sich einzuloggen. Eine gewisse Konzentration – wenn auch nur kurz – soll aber dennoch benötigt werden.

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8 Gründe für das iPhone X – und gegen das Galaxy Note 8.

Ob sich das iPhone X im gesperrten Modus befindet, ist Steven Levy zufolge nun auch nicht immer gleich zu erkennen. Da kein physischer Kontakt mit dem Gerät mehr nötig ist (Fingerabdruck mit Touch ID), ist es nun manchmal unklar, ob das iPhone X nun „ansprechbar“ ist oder nicht. Eingehende Nachrichten werden nicht komplett angezeigt, erst nach der Identifikation ist der Inhalt vollständig sichtbar – dem Erfahrungsbericht zufolge kann auch das eine Möglichkeit sein, um zu sehen, ob die Erkennung durchgeführt wurde. „Irgendwann habe ich es dann verstanden“ schreibt er. Intuitiv wirkt das aber nicht. Was denkt ihr?

Quelle: Wired

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