iOS 11.3: Diese iPhone-Funktion wird Leben retten

Florian Matthey 2

iOS 11.3 bringt nicht nur neue Akku-Features und weitere Animojis. Still und heimlich hat Apple auch ein Funktion integriert, das eigentlich viel wichtiger ist – denn es kann sogar Leben retten.

iOS 11.3: Diese iPhone-Funktion wird Leben retten
Bildquelle: Pixabay.

Apple integriert wichtiges Notruf-Feature in iOS 11.3

Notrufe laufen heute eigentlich ziemlich altmodisch ab: Der Anrufer muss der Notrufzentrale in der Regel mitteilen, wo er sich befindet. Wer nicht gerade zu Hause, sondern irgendwo unterwegs ist, wird die Frage nach der eigenen Position vielleicht gar nicht genau beantworten können. Und das, obwohl wir fast alle ein Gerät in der Tasche haben, das unsere Position auf wenige Meter genau bestimmen kann.

Eben deswegen gibt es in ganz Europa einen Dienst namens „Emergency Location Service“ beziehungsweise „Advanced Mobile Location“ (AML): Das Smartphone erkennt, wenn der Benutzer einen Notruf getätigt hat, und sendet nach 20 Sekunden die Positionsdaten des Gerätes an die Notrufzentrale. Eben das wird nach dem Update auf iOS 11.3 möglich sein: Die aktuelle Beta-Version unterstützt erstmals von Haus aus AML.

Apple reagiert auf Kritik – nachdem Google Vorreiter war

Apple hat damit möglicherweise auch auf die Kritik der European Emergency Number Association (EENA) reagiert: Diese hatte Google im vergangenen Sommer dafür gelobt, AML in aktuellen Android-Versionen zu unterstützen. Gleichzeitig gab es Kritik daran, dass Apple noch nicht einmal auf Anfragen der EENA reagiert habe. Apple-typisch hat sich das meist sehr verschwiegene Unternehmen wohl einfach nicht zu der Frage äußern wollen.

Voraussetzung für AML ist, dass die Mobilfunknetze in den jeweiligen europäischen Ländern dies unterstützen – bislang ist das in Deutschland noch nicht der Fall, wohl aber in Niederösterreich und einigen anderen Ländern. Als nicht-europäisches Land ist auch Neuseeland dabei. Nach Apple sind für deutsche Kunden also jetzt die Mobilfunkbetreiber und die Behörden am Zug.

Quelle: The Verge

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