iPhone X nach 2 Wochen im Fluss gefunden: So wasserdicht ist das Apple-Smartphone wirklich

Florian Matthey 9

Apple gibt an, dass das iPhone X in einem Meter Wassertiefe 30 Minuten lang ohne Schäden durchhält. Doch was passiert, wenn man das Gerät in einem Fluss verliert und es jemand zwei Wochen später wiederfindet? Eine amerikanische iPhone-Besitzerin hat das herausgefunden.

iPhone X nach 2 Wochen im Fluss gefunden: So wasserdicht ist das Apple-Smartphone wirklich
Bildquelle: Man + River.

iPhone X übersteht zwei Wochen in einem Fluss – ohne Schäden

Seit dem iPhone 7 hat das iPhone die Wasser- und Staubschutz-Zertifizierung IP67. Das bedeutet, dass das Gerät keinen Schaden nimmt, wenn es sich bis zu 30 Minuten in einem Meter Wassertiefe befindet. Das heißt, dass es in der Regel kein Problem ist, wenn das iPhone kurz in die Badewanne oder den Pool fällt. Auf Tauchgänge sollte man es allerdings nicht mitnehmen.

So zumindest die Theorie. In der Praxis dürfte ein Tauchgang dem iPhone X aber auch nichts anhaben, wie ein neuer Fall aus den USA zeigt. Dort hat ein Taucher aus Texas, der Spaß daran hat, „Schätze“ in Flüssen zu finden, ein iPhone X in einem eben solchen entdeckt. Die Besitzerin hatte das Gerät dort zwei Wochen (!) zuvor verloren – und dennoch funktioniert das Gerät noch einwandfrei.

iPhone-X-Finder ließ es trocknen: War das nötig?

Allerdings hat der Taucher es vor dem Anschalten geöffnet und trocknen lassen. Ob das überhaupt nötig war, ist unklar – zumindest dürfte das Öffnen dazu geführt haben, dass das Gerät jetzt weniger wasserdicht ist als zuvor. Die Besitzerin war dennoch sehr glücklich, ihr funktionierendes iPhone zurückzubekommen, wie das Video des tauchenden „Schatzsuchers“ zeigt.

Ob die nächste iPhone-Generation noch mehr aushalten wird? Wie sie aussehen wird, seht ihr zumindest schon jetzt in unserer Bilderstrecke.

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Schon zuvor hatten Härtetests gezeigt, dass die IP67-zertifizierten iPhones in der Praxis viel mehr aushält, als die Zertifizierung verspricht. Meistens handelte es sich aber „nur“ um kürzere Tests in deutlich tieferem Wasser. Ein zweiwöchiges „Überleben“ in einem Fluss – bei dem ja beispielsweise zusätzlicher Druck durch Strömung hinzukommt – war bislang allerdings noch nicht überliefert. Nachmachen sollte man das aber nicht.

Quelle: 9to5Mac

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