iPhone-X-Nachfolger: Was Apple plant – und was nicht

Florian Matthey 11

Das iPhone X soll die Zukunft des iPhone vorzeichnen. Doch was wird der nächste Schritt sein? Ein Experte wagt eine Vorhersage für den iPhone-X-Nachfolger – und erklärt vor allem, welche Neuerung wir nicht erwarten sollen.

iPhone-X-Nachfolger: Was Apple plant – und was nicht
Bildquelle: iDropnews.

iPhone-X-Nachfolger: Kein 3D-Sensor auf der Rückseite

Der Analyst Ming-Chi Kuo hat sich zum Nachfolger des iPhone X geäußert. Kuo, der üblicherweise gut informiert ist, erteilt vor allem einem Gerücht eine Absage: Er glaube nicht, dass Apple ein System mit 3D-Sensor wie das TrueDepth-Kamerasystem in die Rückseite des neuen Gerätes integrieren wird.

Das TrueDepth-Kamerasystem befindet sich auf der Vorderseite des iPhone X in dem schwarzen „Notch“-Balken; es ermöglicht die Gesichtserkennung mit Face ID, aber auch Augmented-Reality-Funktionen wie virtuelle „Masken“ für das Gesicht des Benutzers – und die lustigen Animojis, die ihr in diesem Video bewundern könnt:

Animojis im iPhone X.

Gerade für Augmented Reality wäre ein entsprechendes System auf der Rückseite aber viel sinnvoller: Es könnte dem iPhone ermöglichen, die Umgebung deutlich präziser zu erfassen, um dann im tatsächlichen Raum virtuelle Elemente einzublenden. Bisher können iPhones selbst mit Apples leistungsfähigem System ARKit beispielsweise keine Wände erkennen.

Als die Gerüchte um den 3D-Sensor des iPhone X aufkamen, meinten einige Quellen direkt, dass sich dieser auch auf der Rückseite befinden würde; daraus wurde aber bekanntlich nichts – und auch beim iPhone-X-Nachfolger wird es wohl nicht so weit sein.

Die Gründe, die Kuo gegen die Integration nennt, erscheinen aber auch logisch: Das TrueDepth-System ist vergleichsweise teuer, mit einer Integration von zwei Systemen in jedes iPhone würden die Kosten wachsen. Auch könnte sich Apple mit einer Verdopplung der benötigten Komponenten erneut in Produktionsschwierigkeiten bringen, nachdem diese gerade erst ausgeräumt sind. Außerdem werde die Konkurrenz erst noch Zeit benötigen, das Face-ID-System zu kopieren, sodass Apple keinen Konkurrenzdruck für eine schnelle Integration auf der Rückseite hat.

Neuerungen für iPhone-X-Nachfolger: Die üblichen Verdächtigen

Und so bleiben die „üblichen Verdächtigen“ für die nächste iPhone-Generation: Apple werde die Komponenten im Inneren des Gerätes verbessern. Das heißt beispielsweise: Einen schnelleren Chip – den Apple A12 – integrieren und bessere Kameras verbauen. Denkbar sind natürlich auch Verbesserungen wie die Vergrößerung des Arbeitsspeichers.

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XXL-Nachfolger: So könnte ein iPhone X Plus aussehen.

Es sieht daher so aus, als würde es im nächsten Jahr ein „s“-Upgrade fürs iPhone X, also kein neues Design des Gehäuses geben. Ob das dann den Namen „iPhone Xs“ tragen wird – was sich ungünstigerweise wie „Extra Small“ liest, auch wenn das „X“ im Namen für „Ten“ oder „Zehn“ steht –, bleibt abzuwarten. Die Gerüchteküche erwartet jedenfalls mehrere Größen für das 2018er-Modell, also beispielsweise ein „iPhone X(s?) Plus“. Was erwartet ihr vom iPhone-X-Nachfolger?

Quelle: via 9to5Mac

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