Wenn Apple in zwei Wochen die ersten Vorbestellungen für das iPhone X annehmen wird, werden die Wartezeiten vermutlich binnen kürzester Zeit neue Rekordwerte erreichen. Der Grund: Anhaltende Probleme bei der Produktion.

 

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iPhone X: Lieferanten fertigen nur 400.000 Geräte pro Woche

Laut aktuellen Analystenberichten kämpfen Apples Lieferanten im Fernen Osten weiterhin mit Schwierigkeiten bei der Produktion des sogenannten TrueDepth-Kamerasystems, welches für die Gesichtserkennung Face ID zum Einsatz kommt. Konkret soll der Dot-Projektor für die Probleme sorgen. Das intern als „Romeo“ bezeichnete Modul projiziert Informationen auf das Gesicht des Nutzers, welche vom Empfängermodul „Julia“ erkannt werden.

Wie Jun Zhang, Analyst bei Rosenblatt, beschreibt, soll Apples wöchentliche Produktion auf mittlerweile 400.000 Geräten gestiegen sein. Zuvor war noch die Rede von nur 100.000 Einheiten pro Woche. Dies ist zwar eine deutliche Steigerung, dürfte aber – sofern die Zahlen korrekt sein sollten – nur ein Tropfen auf den heißen Stein sein.

Wer zeitnah ein iPhone X, wie es in unserem Hands-On-Video zu sehen ist, erhalten will, muss sich beim Start der Vorbestellungen am 27. Oktober beeilen:

iPhone X im Hands-On

Lange Wartezeiten am Horizont

Alleine in der Vorbestellungsphase verkauft Apple Millionen iPhones. Hinzu kommt, dass viele Käufer das iPhone 8 ignoriert haben dürften und stattdessen auf das iPhone X warten. Entsprechende Hinweise gaben die Wartezeiten nach der Vorstellung des iPhone 8 und iPhone 8 Plus, die im Gegensatz zu den Modellen aus den Vorjahren weiterhin binnen kürzester Zeit lieferbar blieben.

Laut den Vorhersagen des Analysten soll Apple im Dezember-Quartal insgesamt nur 20 Millionen iPhone X produzieren können. Im folgenden März-Quartal sollen es weiteren 50 Millionen Geräte sein.

Quellen: Nikkei, StreetInsider.com, via 9to5Mac