Rekordpreise: Wir zahlen immer mehr für Smartphones

Simon Stich 5

Das „1000-Euro-Smartphone“ macht es möglich: Noch nie wurde weltweit so viel Geld für Smartphones auf den Tisch gelegt wie im letzten Jahr. Insbesondere Apple und Samsung haben die Preise nach oben getrieben, wie neue Daten jetzt zeigen.

Rekordpreise: Wir zahlen immer mehr für Smartphones

Smartphone-Preise um zehn Prozent gestiegen

Neuen Zahlen der Marktforscher von GfK zufolge hat sich der durchschnittliche Preis für ein Smartphone im Vergleich zu 2016 um glatt zehn Prozent erhöht. Weltweit stieg der Preis damit auf knapp 290 Euro, was sich vielleicht auf den ersten Blick nicht nach besonders viel anhört. Mit dabei sind aber alle Geräte, die über den Ladentisch gegangen sind, vom 50-Euro-Gerät eines unbekannten chinesischen Herstellers bis hin zum voll ausgestatteten iPhone X mit 256 GB Speicher.

Die Geräte sind nicht nur ein Zehntel teurer geworden, sondern es wurden auch drei Prozent mehr verkauft als im Jahr 2016. Die größte Steigerung gab es in Mittel- und Osteuropa sowie in Südamerika, hier stieg der Verkauf gleich um neun Prozent. Auch in Schwellenländern in Asien (acht Prozent) sowie im Nahen Osten und Afrika (vier Prozent) wurden mehr Smartphones gekauft als zuvor. Anders sieht es in Westeuropa sowie in Teilen Asiens aus, hier sind die Zahlen rückläufig. Nordamerika und China haben beim Smartphone-Verkauf minimal zugelegt.

Apple, Samsung und Huawei treiben Preise

Spätestens nachdem sich Huawei mit dem Mate 10 Pro von den günstigen Flaggschiffen aus China verabschiedet hat, sind die Zeiten von 400-Euro-Modellen im High-End-Bereich vorbei. Auch OnePlus verlangt mittlerweile viel mehr als noch vor wenigen Jahren. Branchenriesen wie Apple und Samsung haben mit dem iPhone X sowie dem Galaxy Note 8 ebenfalls dafür gesorgt, dass der durchschnittliche Preis für ein Smartphone in die Höhe schnellt. In der besten Ausstattung kostete das iPhone X mit 256 GB Speicher zu Beginn in Deutschland 1.319 Euro und ist damit das teuerste Massen-Smartphone aller Zeiten.

Quelle: GfK Global via Phone Arena

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