Was ein Apple-Händler zum iPhone-Verkaufsverbot sagt

Sebastian Trepesch 6

Apple darf in seinen deutschen Shops einige iPhone-Modelle nicht mehr verkaufen. Andere Händler könnten hierzulande bald ebenfalls ein Verkaufsverbot auferlegt bekommen. Wir haben bei Gravis nachgefragt, was das bedeuten könnte.

Was ein Apple-Händler zum iPhone-Verkaufsverbot sagt
Bildquelle: GIGA.

Qualcomm konnte das Verkaufsverbot für iPhone 7, 7 Plus, 8, 8 Plus und iPhone X in Deutschland dank einer Patentverletzung durchsetzen. Aktuell dürfen Apple Stores (lokal und online) die Smartphones nicht mehr verkaufen, andere Händler sind vom Verbot nicht betroffen. Doch das scheint Qualcomm nicht auszureichen und klagt weiter. Einen Passus in einer Apple-Pressemitteilung, der Kunden auf andere Händler verwies, musste Apple bereits nachträglich löschen. Wird in Deutschland bald ein generelles Verbot der genannten iPhones kommen?

(Teils fast verbotene) iPhones bei Gravis kaufen *

Der Apple-autorisierten Reseller Gravis setzt in seinen Filialen und unter anderem auf iPhones und hochwertiges Zubehör. Wir haben Jan Sperlich, Geschäftsführer Gravis Computervertriebsgesellschaft mbH, zum drohenden iPhone-Verkaufsverbot befragt:

Potentielles iPhone-Verkaufsverbot: 3 Fragen an Gravis

Werden iPhone 7, iPhone 8 und iPhone X aktuell noch gekauft oder haben Ihre Kunden an diesen Modellen kein Interesse mehr?

Sperlich: Die genannten Modelle werden nach wie vor gekauft. Wir können hier keine besondere Zu- oder Abnahme der Nachfrage feststellen.

Stellt sich Gravis auf einen möglichen Verkaufsstopp ein?

Sperlich: Wir bei Gravis haben keinen besonders hohen Vorrat der genannten Modelle angelegt. Wir planen entsprechend der regulären Nachfrage. Aktuell rechnen wir nicht mit einem Rückruf.

Denken Sie, die Kunden werden verstärkt auf die neuen iPhones zurückgreifen, wenn es die älteren Modelle nicht mehr gibt?

Sperlich: Aktuell werden vor allem die neusten Modelle iPhone Xs, Xs Max und XR, aber auch das 8er-Modell gut nachgefragt. Unser Erfahrung ist, dass sich Kunden zuerst für iOS entscheiden und dann aus dem dafür verfügbaren Portfolio die passende Hardware wählen.

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