Börse in Sorge: Apple schraubt die Erwartungen an die neuen iPhones herunter

Florian Matthey 3

Apple soll dieses Jahr für die neuen iPhones, die im September erscheinen werden, eine andere Strategie als im Vorjahr planen. Zulieferer sollen sich vor allem auf zwei Modelle konzentrieren – und insgesamt weniger iPhones produzieren. Das letztgenannte Detail bereitet der Börse Sorgen.

Börse in Sorge: Apple schraubt die Erwartungen an die neuen iPhones herunter
Bildquelle: Holger Eilhard/GIGA.

iPhone-X-Nachfolger: Apple bestellt 20 Prozent weniger als 2017

Eine Apple-Meldung sorgte am Wochenende für Aufregung: Apple soll seinen Zulieferern in Asien mitgeteilt haben, dass sie von den neuen iPhone-Modellen „nur“ 80 Millionen Exemplare produzieren sollen. Letztes Jahr sollen es noch 100 Millionen gewesen sein. Ein Minus in Höhe von 20 Prozent ist ziemlich viel – und dementsprechend ging der Apple-Aktienkurs auch von rund 194 US-Dollar auf zwischenzeitlich rund 190 US-Dollar recht deutlich ins Minus.

Im Zeitraum Oktober bis Dezember verkaufte Apple im vergangenen Jahr 77,3 Millionen iPhones – wobei dazu natürlich nicht nur die neuen Modelle iPhone 8, iPhone 8 Plus und iPhone X gehörten. 80 Millionen Exemplare der neuen iPhones – die Apple natürlich auch schon fürs Jahr 2019 vorproduzieren lassen könnte – erscheint daher als realistische Größenordnung.

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iPhone X Plus: So soll das größte Apple-Handy aller Zeit aussehen.

iPhone-X-Nachfolger: Zulieferer sollen sich auf OLED-iPhones konzentrieren

Dabei soll Apple den Zulieferern auch aufgegeben haben, sich dieses Jahr besonders auf die Modelle mit 5,8- und 6,5-Zoll-Display zu konzentrieren – also auf den direkten iPhone-X-Nachfolger und das „iPhone X Plus“, also die Geräte mit OLED-Displays. Dadurch will das Unternehmen offenbar eine Wiederholung der Verzögerungen aus dem letzten Jahr vermeiden. Das iPhone X erschien damals bekanntlich erst Wochen nach dem iPhone 8 und war zunächst nur in begrenzten Stückzahlen erhältlich.

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