iPhones 2018: Apple schreckt vorm ultimativen Verrat an Steve Jobs zurück

Sven Kaulfuss 8

Die Gemüter dürfen sich beruhigen, denn allem Anschein nach wird der iPhone-Hersteller in seiner kommenden Smartphone-Generation doch kein Dogma des Apple-Mitbegründers und ehemaligen CEOs Steve Jobs umstoßen – der ultimative Verrat, wie von uns am 14. August betitelt, bleibt aus und die neuen iPhones müssen auf ein Feature verzichten.

iPhones 2018: Apple schreckt vorm ultimativen Verrat an Steve Jobs zurück
Bildquelle: Getty Images / Justin Sullivan.

Erst Mitte des Monats sagte eine Gruppe taiwanischer Branchenexperten das Unglaubliche voraus: Der Apple Pencil bleibt nicht mehr den iPads vorbehalten, die OLED-Modelle der neuen Apple-Handys würden demnach auch den Eingabestift unterstützen. Steve Jobs sagte noch 2007 bei der Vorstellung des iPhones: „Wer will einen Stift? Du musst ihn holen, weglegen, du verlierst ihn. Igitt! Niemand will einen Stift. Also benutzen wir keinen Stift.“ Bisher hielt man diesen „Glaubenssatz“ des Steve Jobs in Ehren und Apple veröffentlichte bis heute kein iPhone mit einer speziellen Stift-Unterstützung, derweil Konkurrent Samsung mit der Galaxy-Note-Reihe Erfolg um Erfolg einfuhr – mal abgesehen vom „explosiven“ Auftritt des Note 7 vor zwei Jahren.

iPhones 2018: Doch kein Support für den Apple Pencil

Wer nun gehofft hatte, dass Apple mit den neuen iPhones 2018 das Dogma abschafft, wird enttäuscht. Der immer gut informierte und respektierte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo erteilt den Aussagen der taiwanischen Branchenexperten eine deutliche Absage. Keines der neuen iPhone-Modelle wird demnach den Apple Pencil unterstützen. Der Grund etwas vage formuliert: Aktuell würde die Kombination aus iPhone und Apple Pencil nämlich keine gute Benutzererfahrung versprechen.

Die Einsatzmöglichkeiten des Apple Pencils in unserem Video – bleiben den iPhones wohl leider vorenthalten:

Apple Pencil: Funktionen des Stifts.

Details zu iPhone 9, iPhone Xs und Xs Plus

Darüber hinaus trifft Ming-Chi Kuo noch weitere Aussagen zu den neuen Apple-Smartphones, zum großen Teil decken sich diese mit dem bisherigen Informationsstand. Konkret im Detail:

  • Es wird drei Modelle des Apple-Smartphones geben.
  • Die Präsentation erfolgt in der Woche nach dem 9. September 2018.
  • Nur die beiden OLED-Smartphones werden noch im September auf dem Markt kommen, das günstigere 6,1-Zoll-Modell wird „etwas“ später erwartet – vorherige Berichte sprachen vom Oktober.
  • Die Varianten mit 6,1- und 6,5-Zoll-Display soll es je nach Region auch in einer Dual-SIM-Variante geben.
  • Das 5,8-Zoll-Modell hat nur einen SIM-Schacht, bietet aber zusätzlich noch eine fest verbaute eSIM, diese Funktion könnte aber noch nicht aktiviert sein.
  • Alle neuen iPhones – auch das günstige 6,1-Zoll-Modell – erhalten Apples neuen A12-Chip.
  • Die Preise variieren zwischen 600 und 1.000 US-Dollar – je nach Modell.

Updates dieser Apple-Produkte sind dagegen ungewiss – unsere informative Zusammenstellung der „Apple-Oldtimer“:

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Apple in Abschusslaune: iPhones, iPads, Macs und mehr auf dem Abstellgleis?

Erwähnenswert: Während die OLED-Modelle einen Rahmen aus Edelstahl erhalten, wird das günstige Modell nur auf Aluminium zurückgreifen können. Dafür gibt’s dieses Apple-Handy in fünf, statt nur drei Farben. Zu den möglichen Namen macht Ming-Chi Kuo keine Aussage. Zuvor geisterte das 6,1-Zoll-Modell als iPhone 9 in der Gerüchteküche umher, die OLED-Modelle hingegen wurden als iPhone Xs und iPhone Xs Plus bezeichnet. Gleichwohl Apple derzeit überlegt den Namenszusatz „Plus“ fallen zu lassen.

Bleibt die Frage an die Leser: Wäre für euch denn die Unterstützung des Apple Pencils ein wichtiger Kaufgrund gewesen oder aber könnt ihr weiterhin darauf gut und gerne verzichten?

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Quelle: Ming-Chi Kuo via MacRumors

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