iPhone macht „Freischwimmer“ und rettet Leben

Holger Eilhard 2

Immer wieder hören wir von der Apple Watch als Lebensretter. In einem aktuellen Fall war es aber nicht die Smartwatch, sondern das iPhone, welches dank eines noch relativ neuen Features Menschen retten konnte.

Notruf nach gekentertem Boot: „Wasserdichtes“ iPhone machts möglich

Wie die Today Show aus den USA berichtet, hat das iPhone in einem aktuellen Fall dabei geholfen, das Leben von Rachel Neal und ihren Freunden zu retten. Bei einem Trip nach Japan hatten sie sich dazu entschlossen, eine Insel vor der Küste Okinawas zu besuchen, als ihr Boot kenterte.

Neal und ihre Freunde waren daher gezwungen, über Bord zu springen. Sie konnte jedoch ihre Tasche mit den wichtigsten Dingen retten. In ihrem so genannten „Go Bag“ befanden sich unter anderem die Smartphones. Das Handy ihres Freundes hatte dabei allerdings bereits einen Schaden aufgrund des eindringenden Wassers.

Ihr iPhone funktionierte jedoch weiterhin, sodass sie einen Notruf tätigen konnte. Das genaue Modell ist nicht bekannt, da Rachel Neal es aber als wasserfest bezeichnet, handelt es sich vermutlich um ein iPhone 7 oder neuer. Seit diesem Modell sind Apples Smartphones gegen Spritzer, Wasser und Staub mindestens nach IP67 geschützt, was einen Schutz im Wasser von bis zu 30 Minuten und in einer Tiefe von bis zu 1 Meter bedeutet. Beim neueren iPhone XS und iPhone XS Max ist ein Schutz nach IP68 vorhanden, wodurch die Tiefe auf 2 Meter steigt.

Hier der vollständige Beitrag der Today Show im Video (via 9to5Mac):

Wie im Video zu sehen ist, wurden Rachel Neal und ihre Freunde nach rund 90 Minuten von der japanischen Küstenwache gerettet. Dabei konnten sie mit Hilfe ihres Smartphones auch noch einige Videos machen, die im Clip der Today Show zu sehen sind.

Nicht nur das iPhone rettet Leben

Es ist nicht nur der Technik zu verdanken, dass die Retter über den Vorfall informiert wurden. Wie im Video der Today Show erwähnt, ist es auch wichtig, beim Urlaub im Ausland die lokalen Notrufnummern zu kennen, da sich diese oftmals vom deutschen beziehungsweise europäischen System unterscheiden können.

In der Vergangenheit gab es immer wieder Berichte, in denen vor allem die Apple Watch zum Beispiel durch ihre Überwachung des Herzschlags möglicherweise Leben retten konnte. So soll etwa die neue EKG-Funktion, die derzeit nur auf der Apple Watch aus den USA aktiv ist, ein Leben gerettet haben.

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