iPhone-Pläne: Warum will Apple U-Boot-Technik ins Handy verbauen?

Sven Kaulfuss

iPhone XS und XS Max sind eigentlich schon wieder von gestern, denn Apple arbeitet beständig am iPhone der nächsten und übernächsten Generation. Diese neuen Apple-Handys könnten sich bald einer Technologie bedienen, die seit Jahrzehnten in U-Booten zum Einsatz kommt. Doch was hat der Nutzer davon?

iPhone-Pläne: Warum will Apple U-Boot-Technik ins Handy verbauen?
Bildquelle: GIGA (iPhone) und pixabay (U-Boot).

Ultraschall beinhaltet Frequenzen oberhalb des Hörfrequenzbereichs des Menschen und kommt unter anderem beim Sonar eines U-Bootes zum Einsatz. Dort nutzt man die Schallwellen, um Gegenstände unter Wasser orten zu können. Zukünftig könnten auch iPhones die Ultraschall-Technik verwenden, allerdings an einer unerwarteten Stelle.

Die aktuelle iPhones tauchen nur in Hosentaschen ab – ohne aktives Sonar:

iPhone XS und XS Max im Größen-Check.

Das iPhone mit dem eingebautem „Sonar“

Ultraschall könnte nämlich die Empfindlichkeit von Smartphone- und Tablet-Displays am Ende verbessern – so ein neuerliches Apple-Patent. Hierfür würde eine „Ultraschall-Schicht“ in das Touch-Panel der Apple-Handys verbaut. Darauf folgen mehrere Zwischenschichten und entsprechende Sensoren. So ist es dann möglich Positionierung von Größe und Objekten vorzunehmen. Bei dem „Objekt“ würde es sich dann natürlich um den menschlichen Finger handeln. Da mehrere Schichten zum Einsatz kommen, könnte ferner auch der vom Finger aufgebrachte Druck berechnet werden. Ergo: Die Ultraschall-Technologie wäre ein denkbarer Ersatz der heutigen 3D-Touch-Technologie im iPhone-Display.

Ultraschall braucht es für diese Bilder nicht:

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iPhone XS (Max) verblüfft: Solche Fotos kannst auch du mit dem Apple-Handy machen.

Erwähnenswert: Schon zuvor gab es Spekulationen, Apple könnte Ultraschall in zukünftigen Displays nutzen, um einen Fingerabdrucksensor (Touch ID) im Bildschirm verbauen zu können. Ob der iPhone-Hersteller aber weiterhin dieses Ziel verfolgt ist unklar.

Weiterer Einsatz: Apple Pencil mit Ultraschall-Sensoren

Auch würde Apple Ultraschall nicht nur bei den Displays verwenden wollen. Der Apple Pencil könnte laut einer weiteren Patentschrift von der Technologie profitieren. Dieser würde über mehrere Ultraschall-Sensoren verfügen und könnte erkennen, wie der Benutzer ihn erfasst. Eine Unterscheidung und Einordnung in Links- und Rechtshänder wäre zum Beispiel möglich.

Anzumerken ist allerdings: Nicht jedes Patent mündet unmittelbar in ein zukünftiges Produkt. Ob Apple also tatsächlich den hier beschriebenen Einsatz konkret plant, ist derzeit noch ungewiss. Spannend wäre der Einsatz der „U-Boot-Technik“ aber allemal.

Menschen sind unterschiedlich und es gibt sie in unterschiedlichen Ausführungen – klein, groß, dick, schmal. Nur bei den Smartphones strebt aktuell alles nach großen und übergroßen Displays – tatsächlich ein wünschenswerter Trend?

Quelle: PhoneArena

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