Vor rund zwei Monaten begeisterte LG mit der Vorstellung des G3 Kunden und Fachpresse gleichermaßen. Schon damals galt als sicher, dass auch ein Mini-Ableger des Erfolgs-Phones auf den Markt kommen wird. Nun ist es so weit: LG hat das LG G3 s – oder auch LG G3 Beat – offiziell vorgestellt. Der kleine G3-Bruder kommt mit einem 5 Zoll-Display, Snapdragon 400-CPU und 1 GB RAM und soll ab Mitte August im Handel erhältlich sein.

 

LG G3 s

Facts 
LG G3 s

Während das LG G3 die momentan leistungsstärkste Hardware spendiert bekommen hat, müssen Interessenten beim G3 s einige Abstriche in Kauf nehmen. Zu den technischen Daten: Angetrieben wird das Gerät von einem Snapdragon 400-Prozessor aus dem Hause Qualcomm, die Taktrate liegt bei 1,2 GHz pro Kern. Als Unterstützer fungieren 1 GB RAM, 8 GB interner Speicher und Android 4.4.2 KitKat. Der Speicher ist übrigens – wie beim großen Bruder – mittels microSD-Karten erweiterbar.

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Auf den Beinamen „Mini“ verzichtet LG bewusst, durch das verbaute 5 Zoll HD-IPS-Panel würde der Name auch nicht mehr wirklich passen – schon die Mini-Ausgabe des Vorgängermodells, des LG G2, war bekanntlich alles andere als „mini“. Das Display löst auf jeden Fall mit 1280 x 720 Pixeln auf, die dadurch erreichte Pixeldichte liegt bei anständigen 294 ppi. Zum Vergleich: Das G3 kommt mit einem WQHD-IPS-Panel mit einer Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixeln und einer Diagonale von 5,5 Zoll auf die Pixeldichte von 538 ppi.

Bei den Kameras müssen Interessenten ebenfalls Rückschritte in Kauf nehmen, die verbaute Technik kann sich dennoch sehen lassen: LG spendiert dem G3 s eine 8 MP-Rückkamera mit Laser-Autofokus und LED-Blitz. Die Frontkamera schießt Fotos mit 1,3 MP, Selfies können per „Gesture Shot“-Handgeste ausgelöst werden. Auch hier wieder der direkte Vergleich: Der große Bruder besitzt eine 13 MP-Rückkamera und eine 2,1-MP-Frontlinse.

Die Akkukapazität ist mit 2.540 mAh ordentlich bemessen, der Akku lässt sich zudem austauschen. Bluetooth 4.0, WiFi b/g/n, NFC, USB 2.0 und A-GPS sorgen für jede Menge Kommunikation mit der Umwelt, mit 134 Gramm Eigengewicht ist das G3 s auch nicht sonderlich schwer. Die Maße des Geräts: 137,7 x 69,6 x 10,3 mm, das Gehäuse ist in den Farben „Metallic Black“, „Silk White“ und „Shine Gold“ zu haben, es erinnert mit seiner Form und den rückseitigen Buttons stark an den großen Bruder G3.

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Um abschließend noch einmal auf die etwas verwirrende Namensgebung zurückzukommen: In Südkorea vermarket LG das Gerät unter dem Namen G3 Beat, in unseren Breitengraden finden interessierte Käufer das Smartphone als LG G3 s im Laden. Warum das so ist, erklärt LG nicht, dafür wissen wir, wann das kleinere G3 im Handel erhältlich ist: Ab Mitte August soll es hierzulande so weit sein, wer zuschlagen will, sollte sich 349 Euro zur Seite legen.

Eure Meinung zum LG G3 s? Uninteressante, abgespeckte Version des Top-Modells oder preislich interessantes Mittelklasse-Gerät? Wir freuen uns auf eure Kommentare.

Quelle: LG Newsroom [via Areamobile]