LG G3-Roundup: Mögliche Metallrückseite, austauschbarer Akku, microSD-Karten-Slot, Antutu-Benchmark, Laser-Autofokus erklärt

Lukas Funk 20

Am kommenden Dienstag wird LG sein Flaggschiff für dieses Jahr, das LG G3, offiziell vorstellen. Zeit also, die letzten Leaks, die seit unserem letzten Roundup die Runde machen, zu rekapitulieren. Auf dem Menü stehen heute eine mögliche austauschbare Metallrückseite, die von offizieller Seite angedeutet wurde, Bilder, die einen b sowie einen Schacht für microSD-Karten zeigen und eine Infografik, die den kolportierten Laser-Autofokus erklärt.

[Update vom 27.05.2014:] Mittlerweile wurde das LG G3 offiziell vorgestellt. In unserem Vorstellungsartikel findet man alle Specs zum LG G3 und ein Hands-On-Video.

Gestern erst hat LG das QuickCircle Case für sein Flaggschiff G3 vorgestellt – kurioserweise noch von dem Smartphone selbst. In der zugehörigen Pressemitteilung von LG Deutschland, die uns leider erst nach der Veröffentlichung unseres Artikels erreichte, konnten wir nun noch einige interessante Details finden: Zunächst wird es zwei Modelle des Cases geben: bei einer Variante ersetzt das Cover das – Zitat! –„metallische Backcover“ des Smartphones, das also abnehmbar sein wird. Ob LG damit wirklich das Material oder eben wie bislang vermutet nur das Aussehen meint, ist nicht klar. Zudem ist die englischsprachige Pressemitteilung in dieser Hinsicht weniger explizit, wir raten also noch zur Skepsis. LG bestätigt zudem die drei drei Gerätefarben „Metallic Black“, „Silk White“ und „Shine Gold“ in der offiziellen Pressemitteilung.

Bilderstrecke starten(11 Bilder)
LG G3: Tipps und Tricks (Bilderstrecke)

Zitat aus der Pressemitteilung:

Das QuickCircle Case, welches das metallische Backcover ersetzt, unterstützt drahtloses Aufladen mittels des Qi-Interface-Standards und somit die Bequemlichkeit und Mobilität des Geräts. Als Alternative ist das QuickCircle Case als Draufsatz ohne Austausch der Rückseite ohne Wireless Charging erhältlich.

fixed
IMG_099604

Oben: Ein wechselbarer Akku mit 3000 mAh Ladung. Unten: Mittig am unteren Bildrand lässt sich der Schacht für die microSD-Karten erkennen.

Als bestätigt kann dagegen gelten, dass das LG G3 – zumindest in einer Variante – mit austauschbarem Akku und microSD-Karten-Slot erscheinen wird. Dies belegen einige Fotos von evleaks, die angeblich die Entwicklerversion des Smartphones zeigen, das in den USA derzeit von T-Mobile evaluiert wird. Ob dies auch für die hierzulande veröffentlichte Version gilt, ist nicht bekannt, beim Vorgänger LG G2 kamen nur Kunden in Korea in den Genuss von erweiterbarem Speicher und Wechselakku. Ein weiterer Leak dagegen deutet an, dass LG in diesem Jahr spendabler beim Verteilen dieser Features sein dürfte: Das folgende Bild zeigt das Smartphone mit offener Rückseite und der europäischen Gerätenummer LG D855 – bei diesem ist ebenso ein austauschbarer Akku und ein microSD-Slot zu sehen.

LG-G3-micro-SD-1

Unterhalb des austauschbaren Akkus ist die Gerätenummer der europäischen Variante erkennbar: D855.

Dank eines weiteren Fotos von evleaks können wir nun auch die Leistung des LG G3 einschätzen: Im Antutu-Benchmark liegt das Smartphone mit rund 36.000 Punkten gleichauf mit dem Galaxy S5 und noch etwas vor dem HTC One (M8, Test).

IMG_100002

Das LG G3 scheint sich leistungstechnisch nicht vor dem Samsung Galaxy S5 verstecken zu müssen.

In einer dritten Serie von Leaks bekommen wir einen guten Blick auf das kolportierte WQHD-Display des LG G3. Dieses scheint mit rund 534 ppi nicht nur extrem scharf aufzulösen, sondern besitzt auch eine ordentliche Leuchtkraft. Zudem bestätigen die Bilder, dass es sich tatsächlich um ein Display mit vierfacher HD-Auflösung handelt:

lg-g3-tmo-display-leak-1
lg-g3-tmo-display-leak-2
lg-g3-tmo-display-leak-3

Zuletzt haben wir uns den Laser-Autofokus genauer angeschaut, mit dem die Kamera des LG G3 ausgestattet sein soll. So futuristisch dieser auch klingt, handelt es sich dabei lediglich um eine Art Hilfslichtfunktion, wie sie von jeder halbwegs professionellen Kamera eingesetzt wird. Der Zweck eines Hilfslichts besteht darin, dunkle Oberflächen zu erleuchten. Durch den erhöhten Kontrast kann der eigentliche (passive) Autofokus das Bild so besser scharf stellen. Neu ist diese Methode übrigens nicht: Sony verwendete bis 2008 unter dem Namen Hologramm-AF ebenfalls einen Laser zur Unterstützung des Autofokus. Da sich aber dadurch keine Vorteile gegenüber gängigen Hilfslichtern ergaben, verschwand der Mechanismus bald wieder.

Quellen: LG, evleaks, techblog.gr, TmoNews, scandig, insia [via +Sascha „Gilly“ Israel]

Zu den Kommentaren

Kommentare zu dieser News

* Werbung