LG G3: Schickes Mockup des Topmodells, goldene Version, WQHD-Display erneut bestätigt

Andreas Floemer

Samsung, HTC, Sony – die Großen haben ihre 2014er-Flaggschiffe vorgestellt und teilweise in den Handel gebracht. LG lässt sich hingegen, wie auch im vergangenen Jahr, ein wenig mehr Zeit, sein nächstes Topmodell der Weltöffentlichkeit zu präsentieren. Nun gibt es einige Hinweise darauf, wie das LG G3 aussehen wird und was es unter der Haube hat. Überdies ist eine Verkaufsverpackung des G3 aufgetaucht, die andeutet, dass die Südkoreaner eine goldene Version auf den Markt bringen.

LG G3: Schickes Mockup des Topmodells, goldene Version, WQHD-Display erneut bestätigt
[Update vom 27.05.2014:] Mittlerweile wurde das LG G3 offiziell vorgestellt. In unserem Vorstellungsartikel findet man alle Specs zum LG G3 und ein Hands-On-Video.

Es wird seit geraumer Zeit gemunkelt, dass LG sein G3, wie es mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit heißen wird, im Laufe des Sommers vorzustellen gedenkt. Von diesem Gerät sind bislang nur Gerüchte und Benchmarks an die Oberfläche geschwappt, sonst aber wenig Konkretes. Dies ändert sich nun aber in kleinen Dosen.

So ist The Verge das Foto einer Verkaufsverpackung des kommenden LG-Topmodells zugespielt worden, auf dem sehr deutlich ein LG G3-Schriftzug prangt. Angesichts dessen, dass The Verge zu Recht als renommierte Seite gilt, deren Macher gute Industriekontakte besitzen, kann dieser Leak als authentisch eingestuft werden. Es fällt rasch ins Auge, dass die Box in Gold schimmert – und das ist kein Zufall. Nach Aussagen der Quellen beabsichtigt LG sein Flaggschiff nicht nur in den klassischen Farben Schwarz und Weiß anzubieten, sondern auch in einem Goldton. Dies verwundert indes wenig, schließlich bieten auch Mitbewerber wie Samsung das Galaxy S5, HTC sein HTC One (M8) und Apple das iPhone 5s in entsprechender Kolorierung an.

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Abgesehen von der Umverpackung weiß The Verge erneut von offizieller Seite zu bestätigen, dass das G3 tatsächlich mit einem Über-Full HD-Display auf den Markt kommen wird. LG bestätigte erst vor wenigen Tagen gegenüber Übergizmo die WQHD-Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixeln, sodass diesbezüglich wohl kein Zweifel mehr bestehen dürfte. Allerdings bleibt bis auf Weiteres die Displaydiagonale noch unklar. Wir spekulieren jedoch, dass LG jenes 5,5 Zoll-Display mit WQHD-Auflösung verbaut, das der Konzern im vergangenen August vorgestellt hatte. Die Pixeldichte läge damit bei 534 ppi.

Mehr erfahren: LG G3 im Testbericht

Dass es auf diese Display-Größe hinauslaufen wird, berichtet auch die bulgarische Website Nixanbal, die nach eigenen Angaben von einer Insider-Quelle allerhand Details über das Gerät erhalten hat. Da die Seite recht unbekannt ist und sich bisher nicht als Leak-Ressource einen Namen erabeitet hat, sollte man das Ganze mit Vorsicht genießen. Allerdings klingen die Aussagen - und das Mockup (siehe Coverbild) – recht realistisch.

Demzufolge soll das LG G3 über ein 5,5 Zoll-WQHD-Display verfügen und trotz des größeren Screens in etwa die gleichen Abmessungen besitzen wie das Samsung Galaxy S5. Wie bereits beim LG G2 (Test) soll dies in erster Linie durch äußerst schmale Bezel (Raum zwischen Display und Gehäuserand) bewerkstelligt werden.

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Das kürzlich geleakte LG isai FL, das für den japanischen Markt vorgesehen ist, dürfte uns einen Vorgeschmack auf das geben, was wir vom LG G3 erwarten können: kompakte Baumform und kaum Bezel

Rückseitig sollen sich, wie beim aktuellen Topmodell, unterhalb der Anfang März geleakten 13 MP-Kamera, sowohl Lautstärkewippe als auch Power-Button befinden. Allerdings soll diese Partie subtiler gestaltet worden sein als beim G2. Die Kameralinse ist, den Beschreibungen zufolge, seitlich von einem Blitz sowie – so wird vermutet - einer Infrarot-LED gesäumt, wie es auch beim LG G Flex der Fall ist.

Auch über die Materialeigenschaften des LG G3 weiß Nixanbal zu berichten: So soll das Gehäuse erneut aus Polycarbonat gefertigt sein, im Unterschied zum G2 aber mit einem mattierten Finish und mit mehr Grip. Wer den Vorgänger G2 in Händen hielt weiß, dass die Rückseite sehr rutschig und ein regelrechter Fettfingermagnet ist – vor allem die schwarze Version. Darüber hinaus soll die Rückplatte abnehmbar sein. Möglich also, dass der Akku austauschbar und ein microSD-Kartenslot an Bord sein wird. Hier sollte man sich allerdings in Erinnerung rufen, dass die südkoreanische Version des G2 ebenso eine abnehmbare Rückseite und einen austauschbaren Akku besaß, die europäische Variante jedoch nicht.

Ob sich bewahrheitet, was die bulgarische Quelle zu berichten weiß, werden wir in den kommenden Wochen oder Monaten erfahren. Man munkelt, dass LG sein G3 zwischen Mai und Juni vorstellen wird, um es dann im Juli in den Handel zu bringen. Wir warten mit Spannung auf die nächsten Leaks und die offizielle Ankündigung des Geräts.

Quellen: The Verge, Nixanbal (Google Translate) (via PhoneArena)

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