Im Rahmen der Vorstellung des LG V20 hat der südkoreanische Hersteller bestätigt, dass man am modularen Konzept für die G-Serie festhalten werde. Damit ist endgültig klar, dass sich auch das LG G6 wieder über Erweiterungsmodule funktional aufrüsten lassen wird.

Nach dem Vorbild von Project Ara hat sich LG mit dem derzeitigen Flaggschiff LG G5 auch an das Konzept eines modularen Smartphones herangewagt. Allerdings blieb der große Erfolg aus, denn das 5,3-Zoll-Smartphone hat sich laut Schätzungen bis Mitte des Jahres nur 2,2 Millionen mal verkauft und blieb damit deutlich hinter den Erwartungen des Konzerns zurück. Geschuldet ist das vermutlich weniger der Ausstattung, die auf High-End-Niveau liegt, sondern eher der mangelnden Verarbeitungsqualität und den massiven Problemen mit der Modularität.

Doch trotz der Probleme wird LG am Konzept der austauschbaren Module festhalten. Das wurde im Rahmen der Vorstellung des LG V20 von einem Offiziellen des Unternehmens bestätigt. Überraschend ist das nicht, schließlich hat der Konzern ein durchaus schlüssiges Konzept ausgearbeitet, lediglich die Umsetzung ließ etwas zu wünschen übrig. Darüber hinaus hat LG bereits in der Vergangenheit Stehvermögen bewiesen und gab sich auch bei der Einführung des Powerbuttons auf der Rückseite der eigenen Smartphones nicht geschlagen – trotz der zum Teil harschen Kritik an der unorthodoxen Positionierung der Taste.

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LG: Aufstieg und Fall der G-Smartphones

LG G6: Vorstellung auf dem MWC 2017 wahrscheinlich

Damit sollte klar sein, dass das LG G6 auch mit diversen Modulen wird aufwarten können. Hoffentlich sorgt das Unternehmen aber dieses Mal für eine bessere Qualitätsprüfung. Mit einer Vorstellung des neuen Spitzenmodells können wir vermutlich auf dem MWC 2017 rechnen, der vom 27. Februar bis 2. März 2017 in Barcelona stattfindet.

Quelle: cnet

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