Messerattacke: So kratzfest ist das LG G6

Kaan Gürayer

Erst wenige Tage alt, schon wird das LG G6 Opfer einer hinterhältigen Messerattacke. Die Täter sind sich keiner Schuld bewusst und rechtfertigen ihren Angriff lapidar als „Kratztest“ – den LGs neues Smartphone-Flaggschiff besser meistert als sein Vorgänger. 

Vor knapp einem Jahr stand das LG G5 im Kreuzfeuer der Kritik. Das Metallgehäuse, so der Vorwurf, bestehe in Wahrheit gar nicht aus Metall, sondern aus billigem Kunststoff. Wie sich später herausstellte besaß das LG G5 zwar tatsächlich ein Metallgehäuse, allerdings wurde das metallene Gerüst mit einer Grundierung und Farbe überzogen. Diese unorthodoxe Fertigungsmethode führte im Endeffekt dazu, dass das LG G5 nicht nur einen weniger hochwertigen Eindruck als die Konkurrenz machte – die Rückseite des Modul-Smartphones ließ sich mit spitzen Objekten auch mühelos zerkratzen.

LG G6 im MWC-Hands-On.

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LG G6 widerstandsfähiger als der Vorgänger

Aus diesem PR-Desaster scheint LG beim Nachfolger aber gelernt zu haben. Bei einem spontanen Kratztest, den unsere israelischen Kollegen von Gadgety in einer Bar durchgeführt haben, trägt die Rückseite des LG G6 trotz harter Messerangriffe keine großen Blessuren davon. Ein anschließender Wisch mit dem Taschentuch sorgte wieder für den gewohnten Glanz.

Zumindest in Sachen Widerstandsfähigkeit sticht das LG G6 seinen Vorgänger also ganz klar aus. Wie sich das neue Spitzenmodell aus Südkorea in anderen Feldern schlägt, werden erst ausführliche Reviews zeigen – wir haben beim Hersteller bereits ein Testmodell geordert.

Quelle: Gadgety

 

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