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    LG Optimus Speed P990

    Andre Reinhardt

    LG-Electronics hatten wohl auch ein „Need for Speed“ als sie dieses Handy entwickelten. So war es doch der erste Zweikerner, der hierzulande erhältlich war. Ordentlich Power bringt der Tegra 2 Dual-Core Prozessor aus dem Hause Nvidia, der von der Grafikeinheit „Geforce ULP“ unterstützt wird. ULP steht hierbei für „Ultra low power“ was eine nicht wirklich vorteilhafte Namensgebung ist. Aber gemeint ist hierbei nicht die Leistung, sondern die besonders ausgeprägten Stromspar-Funktionen des Grafikchips. Leistungstechnisch kann man hier aber nicht an Samsungs Exynos anknüpfen, weder bei der CPU noch der GPU. Der IPS-LCD Bildschirm macht aber eine hervorragende Figur. Farben wirken plastisch, leuchten und auch die Gesamt-Helligkeit überzeugt. Weniger toll ist die Ausleuchtung der Display-Beleuchtung gelungen. Diese ist an den Ecken ungleichmäßig.

    Von den 8 GB internem Speicher stehen knapp 7 GB zur Verfügung.Ein Speicherkarten-Slot hilft beim Nachrüsten. Die 8 Megapixel-Kamera mit Full-HD-Funktion macht auch eine tolle Figur, ist die Linse jedoch schmutzig gibt's milchige Bilder. Schön ist auch die HDMI-Funktion mit Mirroring, die den gesamten Bildschirm-Inhalt am TV darstellt. Die Auflösung ist wie beim Samsung Konkurrenten bei 800x480 Pixel. Das Gerät besticht vor Allem durch die hervorragende Preis-/Leistungs-Ebene. Für rund 300 Euro kann man das Smartphone bereits erwerben. Das Design ist ebenfalls gelungen und die Verarbeitung weist keine groben Mängel auf. Lediglich der Akkudeckel neigt zu Geräuschen bei zu festem Zupacken.

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