Im Zuge eines Events in China hat Meizu sein neues Smartphone-Flaggschiff vorgestellt: Das Meizu MX4 Pro kommt mit einem 5,5 Zoll in der Diagonale messenden WQHD-Display, einem OctaCore-Chip von Samsung sowie einem im dedizierten Homebutton eingelassenen Fingerabdruckscanner daher. Der Bolide wurde zunächst für den chinesischen Heimatmarkt angekündigt, könnte aber angesichts der angekündigten Expansion nach Deutschland schon bald auch hierzulande feilgeboten werden.

 

Meizu MX4

Facts 
Meizu MX4

Der chinesische Hersteller Meizu agiert in hiesigen Gefilden unter dem Radar und wird wenn überhaupt nur von Enthusiasten wahrgenommen und geachtet. Das dürfte sich nach dem angekündigten Deutschlandstart des Meizu MX4 bald ändern, spätestens aber mit dem soeben vorgestellten Meizu MX4 Pro. Die Spezifikationen beinhalten schließlich alles was das Herz begehrt – und mehr:

meizu-mx4-pro-cover

Das Herzstück des Meizu MX4 Pro bildet das Exynos 5430-SoC. Der Prozessor verfügt jeweils über vier Cortex A15- und Cortex A7-Rechenkerne mit einer Taktrate von 2,0 beziehungsweise 1,5 GHz. Der Chip agiert nach ARMs big.LITTLE-Prinzip und ist im 20 Nanometer-Verfahren gebaut. Als Grafikeinheit dient eine Mali T628 MP6-GPU. Der Arbeitsspeicher beträgt 3 GB, an internem Speicher stehen je nach Ausführung 16, 32 oder 64 GB zur Verfügung.

maizu-mx4-pro-front

Doch auch das Display kann sich buchstäblich sehen lassen, dominiert es mit einer Diagonale von 5,5 Zoll doch die Frontseite des Meizu MX4 Pro. Die Auflösung dürfte mit WQHD, also 2.560 x 1.536 Pixeln, und einer Pixeldichte von 546 ppi ausreichend scharf sein. Der Hersteller bewirbt vor allem die äußerst schmalen Ränder von nur 2,8 Millimeter Dicke, die ebenso wie der Bildschirm von Cornings Gorilla Glass 3 bedeckt sind.

meizu-mx4-pro-mtouch
meizu-mx4-pro-cover-quicktouch

Die Hauptkamera mit f/2.2-Blende baut auf einen IMX220 Exmor RS-Sensor von Sony auf und knipst mit 21 MP. Ferner sind zwei LED-Blitze verbaut. Auf der Vorderseite ist eine 5 MP-Kamera mit OmniVision OV5693-Sensor integriert. In Sachen Konnektivität lässt Meizu sich ebenfalls nicht lumpen und rüstet das MX4 Pro mit allen Standards aus: NFC, Bluetooth 4.0 LE, Dual-Band-WLAN nach den Standards 802.11 a/b/g/n/ac sowie TD-LTE und FDD-LTE. Das Gehäuse misst derweil 77 x 150,1 x 9 Millimeter und beherbergt einen 3.350 mAh-Akku.

maizu-mx4-pro-kamera

Darüber hinaus ist auch ein Fingerabdruckscanner im dedizierten Home-Button des Meizu MX4 Pro integriert. Der Hersteller nennt die Technologie mTouch und schützt den Sensor – ähnlich wie Apple – unter Saphir-Glas, der Metallrahmen des Buttons ist aus Edelstahl. Die Software soll innerhalb von 0,5 Sekunden einen Fingerabdruck auslesen können und das unabhängig von der Positionierung auf dem Sensor. Ebenfalls ein nettes Schmankerl dürften die vergleichsweise hochwertigen Audio-Chips sein, namentlich ein ES9018- und OPA 1612-HiFi-Chip, die laut Hersteller einen „Retina Sound“ ermöglichen – bei Kopfhörern, die Lautsprecher sind nämlich lediglich mono und auf der Unterseite des Gehäuses angebracht.

maizu-mx4-pro-mtouch

Die Software basiert auf Android 4.4 KitKat, worüber Meizu seine Flyme 4-Oberfläche gestülpt hat. In China geht das Meizu MX4 Pro am 6. Dezember in den Verkauf zum Preis von 2499 CNY, umgerechnet sind das rund 325 Euro – kein schlechter Preis für einen solches High End-Smartphone. Ob und wann das Gerät auch international angeboten wird, wurde auf dem Vorstellungs-Event nicht kommuniziert, allerdings legt der angekündigte Deutschlandstart Meizus einen zeitnahen Vertrieb in hiesigen Gefilden nahe.

Quelle: Meizu [via GSM Arena]