Motorola: Software-Updates bis Ende der Hardware-Unterstützung versprochen

Niclas Heike
Motorola: Software-Updates bis Ende der Hardware-Unterstützung versprochen

Im Rahmen der IFA 2014 hat Motorola mehrere neue Smartphones vorgestellt, wozu unter anderem das Moto X und das Moto G gehören. Bei beiden Geräten handelt es sich bereits um die zweite Generation, die nicht nur mit merklich besserer Hardware daher kommt, sondern auch mit diverser neuer Software ausgestattet ist. Als Highlight gilt das die Motorola-eigene Sprachsteuerung, welche unter Moto Sprache bekannt ist und mehr Funktionen bietet als Googles Sprachsteuerung. So kann der die Sprachsteuerung nicht nur mit „Ok Google“ angesprochen werden, jeder Nutzer kann seinen eigenen individuellen Befehl verwenden.

Die neue Sprachsteuerung soll nicht nur für die zweite Generation des Moto X und die zweite Generation des Moto G verfügbar sein, auch das erste Moto X soll Moto Sprache von Motorola erhalten. Ob der komplette Funktionsumfang nutzbar sein wird, bleibt abzuwarten. Überarbeitet wurde zudem auch das Active Display, welches auf den Befehl „Moto Display“ hört sowie die Kamera, welche möglicherweise bessere Bilder als „Empfohlen“ im Cache in der Galerie abspeichert. Diese besseren Bilder können schärfer, anders beleuchtet oder mit einem kleinen Effekt versehen werden. Ob man das empfohlene Bild dann speichert, mit dem Original ersetzt oder verwerfen möchte, kann der Nutzer selbst entscheiden.

Doch nicht die einzelnen Funktionen sind das große Highlight der Motorola-Politik, es sind die versprochenen Updates. Wie Punit Soni von Motorola in einem Interview verriet, möchte man zukünftig die Motorola-Smartphones und andere Geräte solange mit Updates versorgen, wie es die Hardware erlaubt. Sobald die Hardware die neue Software nicht mehr unterstützt, wird ein Update unmöglich. Bis es allerdings soweit ist, kann es jedes Mal ein wenig dauern. Mit dieser Aussage gilt Motorola bei vielen Nutzern wahrscheinlich als ein sehr sympathischer Hersteller. In der Vergangenheit hatte es immer wieder Unstimmigkeiten zwischen Nutzern und der Update-Politik einzelner Hersteller gegeben. Motorola dürfte mit der neuen Einstellung einer der Vorreiter in diesem Bereich sein.

Das neue Moto G kann übrigens schon bei Amazon für 199 Euro unter der unten folgenden Anzeige vorbestellt werden, möchte man einer der Ersten sein, die das Smartphone mit 5 Zoll großem Display, Snapdragon 400, 1 GB RAM und 8 GB internen Speicher besitzen.

Seid auch ihr glücklich über die neue Einstellung von Motorola zur Update-Politik?

Quelle: Google+ via SmartDroid

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