9 von 10 in Japan verkauften Smartphones sind wasserdicht. Der kuriose Grund: Die Japaner nehmen ihre Smartphones offenbar gerne mit unter die Dusche. Folglich könnte auch das Moto G (2015) Anklang im Land der aufgehenden Sonne finden, denn die nunmehr dritte Generation von Motorolas Preis/Leistungsbrecher wird eine IPX7-Zertifizierung besitzen und somit wasserdicht sein.

 

Motorola Moto G (2015)

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Motorola Moto G (2015)

Am 28. Juli, also in genau einer Woche, wird Motorola letzten Informationen zufolge nicht nur das Moto G (2015) vorstellen, sondern auch das Moto X (2015) und möglicherweise eine Neuauflage der schicken Smartwatch Moto 360. Das Moto G scheint nun erstmals zertifiziert wasserdicht zu sein. Die Vorgängermodelle hielten zwar auch den Kontakt mit Wasser aus, eine Zertifizierung hatten sie aber bislang nicht erhalten.

Den Kollegen von MobileSyrup aus Kanada wurden Bilder eines Verkaufsdummys zugespielt, der auf dem Display alle wichtigen Spezifikationen des Moto G (2015) werbetechnisch ansprechend auflistet. Neben der IPX/-Zertifizierung, mit der das Gerät ein zeitweiliges Eintauchen ins Wasser unbeschadet übersteht, sticht vor allem das solide Upgrade der Kameras ins Auge. Die rückwertige Kamera löst beispielsweise mit 13 MP auf, die „Selfie-Cam“ an der Front kommt immerhin noch auf 5 MP. Zum Vergleich: Haupt- und Sekundärkamera des Moto G (2014) brachten es lediglich auf 8 und 2 MP. Auch beim Akku hat Motorola bei der dritten Auflage der Moto G-Serie eine Schippe draufgelegt und verbaut nun eine Batterie mit einer Nennleistung von 2.470 mAh – satte 400 mAh mehr als noch beim Vorgänger.

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Optisch bestätigt sich außerdem auch die Zierleiste auf der Rückseite, die Kameramodul und Motorola-Logo miteinender verbindet. Da bekanntlich auch das Moto X (2015) auf diesen visuellen Kniff setzen soll, könnte das zu einem allgemeinen Designmerkmal beim mittlerweile zu Lenovo gehörenden Traditionshersteller werden. Ohnehin scheint Motorola beim Moto G (2015) etwas mehr Wert aufs Äußere zu legen, denn Gerüchten zufolge soll sich das Smartphone auch über die Designplattform Moto Maker dem eigenen Gusto anpassen lassen.

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Moto G (2015): Spezifikationen (fast) sicher

Des Weiteren, so die Infos auf dem Dummy, soll das Moto G (2015) einen Quad Core-Prozessor an Bord haben, einen erweiterbaren Speicher via microSD-Kartenslot besitzen und über den schnellen Übertragungsstandard LTE funken können. Hier bestätigen sich die technischen Spezifikationen, die bereits seit Wochen durch die Gerüchteküche geistern und darüber hinaus auch von einem 5 Zoll in der Diagonale messenden HD-Display und 1 GB RAM sprachen. Bei LTE ist zudem wahrscheinlich, dass Motorola erneut zwei Varianten anbieten wird, von denen nur eine mit High-Speed durchs Netz wird surfen können.

Mit dem Alcatel One Touch Idol 3 oder auch ARCHOS 50d Helium hat das Moto G (2015) mittlerweile ernstzunehmende Herausforderer, die für wenig Geld ebenfalls eine Menge Smartphone bieten. Es wird daher interessant zu sehen, ob das Motorola-Smartphone dieses Jahr seinen Titel als Preis-Leistungs-Sieger verteidigen kann.

Quelle: MobileSyrup

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