Moto G: Smartphone zeigt sich in YouTube-Video wasserdicht für 30 Minuten

Kaan Gürayer 6

Ist das Moto G wasserdicht, ohne dass der Hersteller dieses Feature beworben hätte? Der Preisbrecher aus dem Hause Motorola hat bisher vor allem aufgrund seines grandiosen Preis-Leistungs-Verhältnisses für Furore gesorgt. Doch anscheinend hat das Moto G auch echte Nehmerqualitäten: In einem Test hielt es 30 Minuten unter Wasser aus - und funktionierte danach immer noch. 

Moto G: Smartphone zeigt sich in YouTube-Video wasserdicht für 30 Minuten

Eines vorweg: wir raten eindringlich davon ab, euer Moto G (Test) in dieser Art und Weise dem nassen Element auszusetzen und übernehmen natürlich auch keine Verantwortung für etwaige Schäden an eurem Gerät.

Schon vor diesem Test war bekannt, dass einige Bauteile des Moto G unter der Haube mit einer Nanobeschichtung überzogen worden und damit gegen Wasser geschützt sind. Doch bis jetzt hatte offenbar noch niemand getestet, wie weit dieser Schutz wirklich geht. Der bekannten YouTuberin Erica Griffin scheint es nun jedoch in den Fingern gejuckt zu haben, endlich eine Antwort auf die Jahrtausende alte Frage zu finden: Wasser + Moto G = ?

Erst hielt sie das Moto G nur für 15 Sekunden unter Wasser. Dann fasste sie etwas mehr Mut und gab dem Gerät ein 30 Sekunden-Bad; schließlich brachen bei ihr, ganz wortwörtlich, alle Dämme: Ganze 30 Minuten lag das Smartphone in ihrem Badezimmer-Waschbecken. Das eindringende Wasser verdoppelte das Gewicht des Moto G zwar beinahe, funktioniert hat es am Ende aber immer noch. Egal ob Kamera, WLAN, Lautsprecher oder Touchscreen – nachdem sich das 4,5 Zoll-Smartphone von seinem Vollbad etwas erholen konnte, war es wieder vollkommen einsatzbereit.

Bisher haben nur wenige Hersteller wasserdichte Smartphones im Angebot und wenn, dann lassen sie sich ihre Modelle auch gut bezahlen, siehe Samsung Galaxy S4 Active (Test) oder Sony Xperia Z1 (Test). Der ohnehin schon großen Habenseite des Moto G wird mit der offenbar vorhandenen Wasserdichtheit einer weiterer Pluspunkt hinzugefügt.

Noch einmal: Wir raten dringend davon ab, dieses Experiment zu wiederholen, denn ein Restrisiko bleibt – falls etwas schiefgeht, ist das Gerät kaputt und man bleibt auf den Kosten sitzen. Sollte Motorola das Gerät als 100-prozentig wasserdicht konzipiert haben, wäre dieses Feature mit Sicherheit stärker beworben worden. Und wenn das Moto G oder ein anderes Gerät doch jemals nass wird: Hier ist unser Guide zum Retten von Smartphones bei Wasserschäden.

Quelle: YouTube [via PhoneArena]

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