Der zweite Artikel unseres Langzeittests zum Moto G befasst sich mit den weniger guten Aspekten des kostengünstigen Smartphones. Wirklich viel gibt es hier jedoch nicht zu meckern…

Wirklich viel gibt es an dem Moto G nicht auszusetzen — so viel vorweg. Natürlich gäbe es ein paar Negativaspekte, sollte man das Gerät mit einem Smartphone der oberen Preisklasse vergleichen. Dennoch: Bei einem solchen Test muss jeder Aspekt auf den Kostenpunkt bezogen werden — und hier ist das Moto G unschlagbar. Mehr Handy kann es für 170 Euro schlichtweg nicht geben. Doch kommen wir zum eigentlichen Kern des Artikels; den Kritikpunkten. Das Positive wird im nächsten Teil der Reihe zur Geltung kommen.

Moto G im Langzeittest #2: Die Kamera

Zwar wurde unter anderem die Kamera während der Vorstellung des Moto G in den Mittelpunkt gerückt, kann uns jedoch nicht unbedingt überzeugen. Allerdings bezieht sich die Kritik hier einzig auf die weniger gute Qualität des 5-Megapixel-Sensors. Anders als bei dem Nexus 5 wurde die Bedienung angenehm gelöst.

Vor allem unter schlechten Lichtverhältnissen lässt die Kamera zu wünschen übrig. Dennoch gehört das Moto G in dieser Hinsicht weiterhin zu dem oberen Drittel in der besagten Preisklasse, wirklich viel gibt es daher auch hier nicht auszusetzen.

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Moto G im Langzeittest #2: Die Sache mit der SIM-Karte

Ja, hier wird es sich um einen Einzelfall handeln, dennoch kann ich — so sehr ich auch möchte — dieses Problem nicht einfach außer Acht lassen. Der SIM-Kartenschacht unseres Testgerätes hat scheinbar einen Defekt, sodass die SIM-Karte nicht korrekt in dem entsprechenden Steckplatz sitzt und somit immer wieder die Verbindung zum Gerät verliert. Mit viel Gefriemel bekam ich das Ganze schließlich zum laufen, dennoch muss ständig auf den linken Rand des Moto G gedrückt werden, sollte das Smartphone ein weiteres Mal keine (eigentlich vorhandene) Karte erkennen.

Doch an diesem Punkt sollten sich potenzielle Käufer nicht stören. Wie gesagt, es handelt sich um einen Einzelfall, zur Not kann man einfach einen Umtausch beantragen. Andere Besitzer des Moto G konnten keine ähnlichen Probleme feststellen.

Moto G im Langzeittest #2: Die Verarbeitung

Wie schon in dem Ersteindruck kurz beschrieben: Übt man Druck auf die aus Polykarbonat bestehende Rückseite des Moto G aus, so knarzt es gerne einmal. Eine Kleinigkeit, die vermutlich aus der Möglichkeit zum Wechseln der Rückschale resultiert, wo wir wieder bei den positiven Aspekten wären…

Moto G im Langzeittest #2: Übersensible Bewegungssensoren

Man hält das Gerät ein wenig schräg und geht währenddessen ein paar Schritte — schon dreht sich der Bildschirm. Bisher hatte ich eher Probleme mit einer etwas trägen Bildschirmrotation, hier ist es genau anders herum der Fall. Mittlerweile bin ich an dem Punkt angelangt, die automatische Ausrichtung auszustellen.

Das war’s…

Sorry, dass der Artikel nicht besonders lang ist, doch weitere Mängel lassen sich nicht finden. Vielleicht könnte man noch den fehlenden SD-Kartenschacht kritisieren, doch diesen sucht man selbst bei einigen High-End-Smartphones vergeblich. Von daher: Das ist alles.

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