Moto G im Langzeittest #3: Positive Aspekte

Philipp Gombert 5

In dem letzten Artikel zum Langzeittest des Moto G kamen wir auf die Kritikpunkte des preisgünstigen Smartphones zu sprechen. Nun folgen die guten Aspekte.

Moto G im Langzeittest #3: Positive Aspekte

Der letzte Teil dieser Reihe war etwas knapp befasst. Er behandelte die Kritikpunkte des Moto G  — besonders viele Aspekte waren allerdings nicht zu finden. Dafür wird dieser Artikel umso länger. Warum? Motorola hat schlicht und ergreifend zu viel richtig gemacht…

Moto G im Langzeittest #3: Das Display

Kommen wir direkt zum Wesentlichen: In dieser Preisklasse wird sich derzeit kein besseres Display finden lassen. Mit 4,5 Zoll hat der Bildschirm eine ausgeglichene Größe. Aufgrund der Auflösung von 1080 x 720 Pixeln resultiert somit eine Punktdichte von 329 ppi — hier muss sich selbst das um ungefähr 400 Euro teurere iPhone 5s geschlagen geben. Doch nicht nur auf dem Papier kann das Display des Moto G überzeugen, auch praktisch macht es einen überaus guten Eindruck. Inhalte werden absolut scharf dargestellt, hinsichtlich der Displayhelligkeit und Farbwerte ist ebenfalls nichts auszusetzen.

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Motorola Migrieren: Von iOS zu Android Schritt-für-Schritt.

Moto G im Langzeittest #3: Der Akku

Endlich! Es gibt es doch! Ein Smartphone, das selbst bei intensiver Nutzung ohne Konditionsprobleme den Tag übersteht. Abends sind meist sogar noch 20-30 % übrig. Ich habe selten ein Smartphone mit solch guten Werten in der Hand gehalten. Die Displayhelligkeit war während der Testphase übrigens durchgehend auf der höchsten Stufe. Hier kann derzeit nahezu kein Konkurrenzgerät der entsprechenden oder auch oberen Preisklasse mithalten. Wer also primär nach einem langen Durchhaltevermögen sucht, ist mit dem Moto G bestens bedient.

Moto G im Langzeittest #3: Die Performance

Der verbaute Snapdragon 400 entstammt zwar nicht dem High-End-Segment der Qualcomm-Reihe, stellt sich jedoch als guter und leistungsstarker Prozessor mit geringem Energiebedarf heraus. Als schwach ist der Chip jedenfalls nicht zu bezeichnen. Android läuft ohne große Probleme und auch aufwendige Spiele wie beispielsweise „Dead Trigger 2“ sind selbst bei hohen Grafikeinstellungen absolut genießbar. Unterstützt wird der Snapdragon von 1GB RAM. Insgesamt macht das System einen flüssigen Eindruck — Ruckler treten nur selten auf, Anwendungen starten schnell und laufen gleichermaßen reibungslos.

Moto G im Langzeittest #3: Der Preis

Für nur erhält man mit dem Moto G ein extrem gutes Stück Technik. Mehr Handy gibt es für derart wenig Geld nur bei Motorola. Ich denke man kann ohne Zweifel behaupten, dass es sich bei dem Moto G um das beste Gerät der zugehörigen Preisklasse handelt — oder seid ihr anderer Meinung?

Moto G im Langzeittest #3: Ein Meister der Wandelbarkeit

Moto G Rückschalen
Das Moto G besteht zwar hauptsächlich aus Polykarbonat, dennoch kann man von einer interessanten Designlinie sprechen. Hier ist allerdings nicht zwingend die Form an sich gemeint, sondern viel mehr die große Auswahl an verfügbaren Rückschalen. Neben unterschiedlichen Farben steht auch eine Rückseite mit integrierter Displayabdeckung zur Verfügung. Motorola verpasste diese Möglichkeit bereits dem Moto X und entschied sich beim Moto G für eine ähnliche Strategie.

Ein nettes Feature, für die Verarbeitung jedoch weniger optimal. Übt man Druck auf die Rückschale aus, so entstehen Knarz-Geräusche — vermutlich aufgrund eben dieser Option. Mehr dazu findet ihr in dem vorherigen Abschnitt unseres Langzeittests.

Moto G im Langzeittest #3: Android — Nützliche Anwendungen und geringfügige Anpassungen

Manche Hersteller nehmen an Android teils gravierende Änderungen vor, um das System den eigenen Vorstellungen entsprechend anzupassen. Motorola entschied sich gegen solch tiefgründige Eingriffe und veränderte die Oberfläche nur minimal. Dafür wurden jedoch Anwendungen aus eigener Produktion vorinstalliert. Und nein; hier handelt es sich nicht um einen Haufen unnützer Spielereien, die einen Großteil des Speichers benötigen (Grüße in Richtung Samsung), sondern um überaus hilfreiche Tools. Vor allem „Motorola Migrieren“ könnte sich als überaus nützlich erweisen. Zu dieser App wird künftig noch ein dedizierter Artikel folgen.

Abschließend…

Besonders viel gibt es an dem Moto G nicht zu meckern, besonders aufgrund des verhältnismäßig günstigen Preises. In diesem Artikel wurden ausschließlich die wirklich herausstechenden Merkmale gelistet. Natürlich existieren noch weitere, jedoch weniger ausschlaggebende Vorteile. Dennoch konnten wir den ein oder anderen Kritikpunkt ausfindig machen. Hier geht es zu den negativen Aspekten des Moto G. Im kommenden Artikel folgt das abschließende Fazit zu dem günstigen Smartphone. Bis dahin könnt ihr euch gerne noch einmal unseren Langzeittest/iTry zum Nexus 5 zu Gemüte führen.

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