Nach diversen Leaks und Bildern gab Lenovo in einem interessanten Teaser mit dem Kult-Handy Motorola Razr (2004) als Hauptdarsteller den Release-Termin des kommenden Moto Z bekannt. Nun hat sich das Unternehmen den entsprechenden Markennamen gesichert, obendrein wurden die konkreten Bezeichnungen der „MotoMods“ genannten Erweiterungsmodule bekannt.

 

Moto X (2016)

Facts 
Moto X (2016)
Moto 06.09.16

Das nächste Flaggschiff-Smartphone der Motorola-Mutter Lenovo erscheint unter dem Namen „MOTO Z“. Das Unternehmen hat den Namen beim US-Patentamt sichern lassen. Damit wird die gewohnte Bezeichnung „Moto X“ aufgegeben – allerdings sind erneut verschiedene Ausführungen zu erwarten, die wiederum bekannte Namen fortführen. Demnach plant Motorola ein Moto Z Style und Moto Z Play.

MotoZTrademark

Mit dem neuen Namen hält dabei eine grundlegende Neuerung Einzug: Ähnlich dem LG G5, wird auch das Moto Z (vormals als Moto X 2016 bekannt) über austauschbare Module verfügen. Die sogenannten „MotoMods“ erweitern, wie erwartet, die Funktionen des Smartphones, zum Release werden laut der Motorola-Fanseite hellomotoHK insgesamt sechs Optionen zur Verfügung stehen. Die Namen der Module sind bereits bekannt, der Nutzen lässt sich zum Teil erahnen:

  • Pro camera Mod: Eine Erweiterung der Kamerafunktionalität
  • Stereo Mod: Ein Soundmodul für eine bessere Audioqualität
  • Power Mod: Ein Akku-Pack
  • Adventure* Mod: Eine Erweiterung um Outdoor-Hilfen und -Funktionen  (zum Beispiel Wasserresistenz)

Ob wir damit richtig liegen, muss sich noch herausstellen. Bei „Theater Mod“ und „Style Mod“ ist es weniger offensichtlich, worum es sich dabei handelt. Am 9. Juni wird Lenovo den Vorhang fallen lassen – bis dahin ist noch genügend Zeit für weitere Leaks zum Moto Z und den zugehörigen MotoMods.

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Modularität im Trend

Das Moto Z wäre nach dem LG G5 in diesem Jahr bereits das zweite Smartphone mit austauschbaren Modulen. Und auch Google arbeitet mit Project Ara an einem Baukasten-Smartphone. Der Trend geht offenbar recht deutlich in Richtung Modularität. Sollte sich die Strategie bewähren, könnten künftig weitere Hersteller entsprechende Smartphones entwickeln. Erforderlich wäre dabei eine ausreichende Auswahl an Modulen. LG zeigte sich diesbezüglich nicht allzu einfallsreich — für das G5 sind bislang nur zwei Erweiterungen verfügbar. Motorola geht mit sechs Möglichkeiten einen Schritt weiter und Project Ara basiert vollständig auf dem Modularitätskonzept, auch wenn Google erst vor Kurzem Einschränkungen bekannt gab.

Quelle: Google+ & USPTO via MobiFlip
Hinweis: Im Google+-Eintrag von hellomotoHK war von einem von „Aventure“-Mod die Rede – wir gehen davon aus, dass es sich um einen Tippfehler handelt und „Adventure“ gemeint ist.

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Philipp Gombert
Philipp Gombert, GIGA-Experte.

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