Moto Z3 Play im Hands-On-Video: KLACK, haste Akku

Simon Stich 2

Mit dem Moto Z3 Play hat Lenovo erneut ein Smartphone veröffentlicht, das sich mit externen Modulen aufpeppen lässt. Wir schauen uns das Gerät im Hands-On-Video an.

Moto Z3 Play angeschaut: Mehr Akku mit einem Klack.

Moto Z3 Play: Mehr Akku zum Aufstecken

Wie von anderen Modellen der Z-Serie bekannt, lässt sich auch das neue Moto Z3 Play um verschiedene Funktionen erweitern. Hier kommen die Moto Mods ins Spiel, also aufsteckbare Module. Mit dem Smartphone selbst wird ein weiterer Akku mitgeliefert, der die Kapazität fast verdoppeln lässt. Aus den internen 3.000 mAh werden durch die zusätzlichen 2.200 mAh entsprechend 5.200 mAh – dann wiegt das Gerät allerdings schwere 226 Gramm.

Neben dem Akku kann unter anderem auch ein zusätzlicher Lautsprecher, eine Kamera, ein Gamepad oder ein Projektor an das Smartphone angeschlossen werden. Die Preise der Moto Mods liegen zwischen 40 und 200 Euro.

Das Moto Z3 Play ist insgesamt in der oberen Mittelklasse anzusiedeln. Das AMOLED-Display im 2:1-Format kommt auf eine Diagonale von 6 Zoll und löst mit 2.160 x 1.080 Bildpunkten auf. Die Pixeldichte liegt bei 402 ppi und das Verhältnis von Display zu Gehäuse bei 78 Prozent. Der Fingerabdruckscanner befindet sich an der rechten Gehäuseseite. Auf einen klassischen Kopfhöreranschluss hat der Hersteller verzichtet.

Moto Z3 Play mit 4 GB RAM und Dual-Kamera

Im Innern kommt der Snapdragon 636 zum Einsatz, der zum Beispiel auch im Nokia X6 und Xiaomi Redmi Note 5 seinen Dienst verrichtet. Unterstützung gibt es von 4 GB RAM und einer internen Speicherkapazität von 64 GB. Eine Variante mit 6 GB RAM und 128 GB ROM wird in Deutschland nicht angeboten. Über eine microSD-Karte kann die Kapazität um bis zu 512 GB erweitert werden. Der zweite SIM-Slot wird hierbei nicht blockiert.

Im Gegensatz zum Vorgänger, dem Moto Z2 Play, ist eine Dual-Kamera auf der Rückseite verbaut. Diese löst in 12 MP beziehungsweise 5 MP auf und kann Videos in bis zu 2160p erstellen. Frontseitig sind Fotos in bis zu 8 MP drin.

Android 8.1 Oreo ist vorinstalliert und vom Hersteller so gut wie nicht verändert – das dürfte auf schnelle Updates hinweisen, sofern Lenovo diese auch zeitig an die Nutzer weiterleitet. Eine Aktualisierung auf Android P ist in Planung und auch die danach erscheinende Version wird auf dem Moto Z3 Play zu finden sein.

Moto Z3 Play: Technische Daten im Überblick

Display 6 Zoll, AMOLED, 2.160 x 1.080 Pixel (402 ppi)
Prozessor Snapdragon 636, 1,8 GHz Octa-Core
GPU Adreno 509
Arbeitsspeicher 4 GB RAM
Interner Speicher 64 GB, erweiterbar per microSD-Karte um bis zu 512 GB
Hauptkamera Dualkamera 12 MP und 5 MP, f/1,7, Dual-Pixel-Autofokus, Dual-LED-Blitz
Frontkamera 8 MP, f/2.0
Akku 3.000 mAh, Schnellladetechnik Quick Charge
Betriebssystem Android 8.1 Oreo
Maße 156,5 x 76,5 x 6,8 mm
Gewicht 156 Gramm (ohne Moto Mods)
Sonstiges USB Type-C, erweiterbar via Moto Mods

Moto Z3 Play: Preis und Verfügbarkeit

Das Moto Z3 Play ist bereits im Handel erhältlich. Zu Beginn kann es erworben werden. Bei den Farben steht nur Deep Indigo zur Verfügung, lediglich die Variante mit mehr Speicher ist auch in Onyx Black zu haben.

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